Ableistische/saneistische Sprache

Jede:r von uns kennt das vermutlich.
„Wo habe ich denn nur den blöden Schlüssel liegen lassen?“
„Bist du blind?“
„Das war wahnsinnig toll!“
Und jede Menge mehr solcher Äußerungen.

Was das Problem daran ist?
Sie sind ableistisch/saneistisch.

Für mich ist dieses Thema auch noch ein bisschen neu, sollte ich also etwas falsch formulieren, weist mich bitte darauf hin.

Soweit ich es verstanden habe, bezieht sich ableistisch auf die Verwendung von Begriffen, die sich eigentlich auf körperliche Erkrankungen beziehen (vom Englischen abled) und saneistisch auf mentale Erkrankungen (vom Englischen sane).
„Blind“ wäre in dem Fall körperlich. Menschen oder auch Gegenstände sowie Situationen usw. mit Begriffen, die Krankheiten bezeichnen, zu beschimpfen (und es ist selbst im Beispiel mit dem Schlüssel oben eine Beschimpfung) ist ableistisch. Und eben für betroffene Menschen möglicherweise verletzend (dass es welche unter ihnen gibt, denen das egal ist, negiert nicht die Verletzung derjenigen, die es als solche empfinden).
„Wahnsinnig“ ist ein Wort, über das sich bisweilen gestritten wird. Es habe sich so eingebürgert und gilt selbst nicht als Krankheit, aber Wahn tut es eben doch und mit all der negativen Konnotation ist dieses Wort als Verstärker nicht nötig (zumal es gerade dafür sehr viele Ausweichmöglichkeiten gibt: unfassbar, unglaublich, enorm, extrem usw.).

„Toll“ fällt übrigens auch darunter, das ist mir bis vor Kurzem auch durchgerutscht, obwohl es mir seitens der Tollkirsche oder der Tollwut durchaus auch in dem Zusammenhang ein Begriff ist.

Insgesamt begegnet mir ableistische/saneistische Sprache sehr viel. Im direkten Kontakt mit Menschen, wie aber auch online.
Seitdem mir bewusst geworden ist, wie problematisch sie ist, finde ich es wichtig, darauf zu achten. Und ich muss zugeben, dass es mir schwerfällt, nicht jedes Mal darauf hinzuweisen (ich bin sicher, so einige Menschen hätten sehr schnell keine Lust mehr, sich mit mir zu unterhalten, eben weil ableistische/saneistische Sprache in unserem Alltag so normal ist, wenn sie auch nicht normal sein sollte). Ich suche derzeit noch nach dem Umgang für mich, wann ich darauf hinweise und wann ich es unterlasse (es hilft niemandem, wenn andere Leute sich zurückziehen, anstatt zu reflektieren und zu verändern).

Auch ich nutze solche Begriffe noch, ich bin nicht fehlerfrei. Aber ich korrigiere mich, sobald es mir auffällt. Damit ich diese Wörter aus meinem Kopf bekomme, sie aus diesem Normal für mich herausfallen. Das ist nicht immer einfach, aber sehr wichtig, wie ich finde.

Wie ist das bei euch, achtet ihr selbst darauf?
Wie oft stolpert ihr?
Oder ist es euch egal?

Bis denne ☆

Katzen: Rezensionen zu Büchern und Zubehör

Das Thema Katzen ist für mich neben dem Schreiben eines, das ich seit Jahren verfolge.
Seit meine Katze 2011 bei mir eingezogen ist und kurz darauf krank wurde (inklusive einer Nacht stationär in der Tierklinik) bin ich in Katzenforen unterwegs.

Als ich 2015 mit dem Barfen angefangen habe, bin ich dadurch auch in entsprechende Foren gegangen. In einem davon bin ich bis heute unterwegs und mittlerweile seit zwei Jahren auch Mod.

Während ich immer wieder sage, dass ich keine Rezensionen schreibe, habe ich das dort durchaus getan. Einerseits für ein paar Bücher zu diesem Thema, aber auch zu ein paar Hilfsmitteln – entweder für die Rohfütterung oder allgemein in meinem Alltag.

Da ich immer wieder mitbekomme, dass sich unter meinen Kontakten in den sozialen Medien Katzenbesitzer:innen befinden, dachte ich, ich teile diese Rezensionen mit euch.
Die wenigsten von euch denken dabei an Rohfütterung und das ist auch völlig in Ordnung.
Es ist ein bisschen was an Aufwand, das Futter selbst herzustellen. Einerseits setzt es einiges an Wissen voraus, wenn man mit einer fundierten Basis an die Sache rangehen will (viele glauben anfangs, das nie lernen zu können, aber eigentlich ist es nur viel Lesestoff, aber nicht schwer zu lernen). Andererseits braucht es eben auch Zeit, um das Futter herzustellen. Und Gefrierkapazitäten, denn die wenigsten von uns stellen sich täglich hin und mischen Futter für nur einen Tag an.
Für diejenigen, die an der Thematik interessiert sind, sind die Buchrezensionen vielleicht interessant.

Der Rest bezieht sich auf Futterautomaten und einen Fleischwolf.
Ich habe seit Jahren Futterautomaten hier im Einsatz, weil meine Katze mittlerweile alle vier Stunden Futter braucht und ich damit nicht ständig Futter neu hinstellen muss (das würde einerseits bedeuten, zu festen Zeiten zu Haus zu sein und nicht auch mal länger am Stück unterwegs zu sein, andererseits müsste ich aber auch nachts einmal dafür aufstehen, was auf Dauer auch nicht gesund ist). Über die Jahre habe ich drei verschiedene Modelle im Einsatz (gehabt) und eines nur bestellt, aber zurückgesendet gehabt, weil ich sehen konnte, dass es für meine Bedürfnisse nicht funktioniert.
Außerdem bekomme ich immer mal wieder in allgemeinen Katzenforen mit, dass Besitzer:innen unsicher sind, ob diese Geräte für sie geeignet sein können. Je nach Typ und Shop schwanken die Kosten zwischen rund 20,00 bis 50,00 € (und das sind nur Online-Preise).
Deswegen teile ich auch diese Rezensionen mit euch.

Um den Beitrag nicht zu sprengen (in dem Theme funktionieren manche Einstellungen nicht, ich weiß nicht, ob das mit einem Spoiler überhaupt klappt), verlinke ich euch die Rezensionen und setze euch hier schon mal als Vorschau jeweils ein Bild dazu. Für die Futterautomaten und den Fleischwolf finden sich weitere Fotos in den Rezensionen.

Bücher

Es handelt sich hierbei um vier Bücher von drei Autorinnen.


Natural Cat Food von Susanne Reinerth


Katzen BARFen von Petra von Quillfeldt


einfach barf von Doreen Fiedler


Katzenernährung nach dem Vorbild der Natur. Barfen in allen Lebensphasen von Doreen Fiedler

Fleischwolf

Das ist kein zwingendes Zubehör beim Barfen, aber ich brauchte ihn irgendwann für meine Katze, da sie stückiges Fleisch nicht mehr vertragen hat.


Beem Panther

Futterautomaten

Zwei davon habe ich nach wie vor im Einsatz. Einer passte gar nicht zu mir. Den anderen hatte ich lange Zeit verwendet, aber fand ihn im Laufe der Zeit immer ungünstiger.


TX2 von Trixie


TX4 von Trixie


TX6 von Trixie


Cat Mate C500 von Pet Mate

Es gibt bislang auch noch zwei Artikel zu einer Krankheit bzw. Rohfütterung im Zusammenhang damit (chronische Niereninsuffizienz, kurz CNI), aber das ist dann noch mal ein sehr spezielles Thema für sich.

Vielleicht sind die Rezensionen ja für di:en eine:n oder andere:n von euch etwas.
Bei Fragen helfe ich natürlich gern, sofern ich kann.

Bis denne ☆

Bücherneuzugänge Rest 2019 bis heute

Es sind tatsächlich schon wieder über zehn Monate vergangen, seit ich euch gezeigt habe, welche Bücher bei mir eingezogen sind.
Was aber daran liegt, dass ich weiterhin kaum neue kaufe.

Wenn mir jetzt also nichts durchgerutscht ist (bei den E-Books definitiv nicht, da habe ich kurz durch meine Bestellliste geschaut und da war in dem Zeitraum nichts), dann waren es wirklich nur vier Bücher.

Zwei davon sind bereits gelesen („Neon Birds“ und „Sommerfrost“), die anderen beiden sind ganz neu bei mir.

Dadurch habe ich leider auch gar nicht viel zu berichten, dachte aber, dass ich trotzdem mal dazu schreibe, weil schon wieder so viel Zeit vergangen ist.

„Cyber Trips“ war ja ohnehin zu erwarten gewesen (also einerseits, weil es Teil einer Trilogie ist, aber andererseits, weil mir „Neon Birds“ ja extrem gut gefallen hat). Über „Wasteland“ habe ich sehr viel positives gelesen und da ich sehr neugierig auf die Umsetzung nicht-binärer Sprache bin, kam das Buch jetzt hinzu. Im Grunde habe ich das nur auf meine Vorbestellung des anderen Buches gepackt, sonst wäre es schon ein bisschen länger hier (ich bin noch altmodisch und hole die Bücher aus der Filiale ab und brauchte so nur einmal zu gehen).

Kauft ihr auch eher weniger neue Bücher?
Oder könnt ihr nicht widerstehen und es kommen sehr regelmäßig neue hinzu?
Welche Bücher sind als letztes bei euch eingezogen?

Bis denne ☆

Leserückblick Mai

Im Mai habe ich wieder etwas weniger gelesen als im Monat zuvor.
Trotzdem sieht das Foto nach viel mehr aus.

Zum einen hatte bei „Tötet uns alle“ von Dan Wells nicht mehr viel gefehlt, um die Trilogie zu beenden.
Dieses Buch war auf eine bestimmte Weise sehr interessant. Immerhin geht es um ein Virus, das die Menschen fast ausgerottet hat. Und eine künstlich geschaffene Lebensform namens Partials hat eine eigene Verständigungsform, die über den Atem funktioniert. Damit die anderen einen nicht bemerken, funktioniert es, einen Schutz zu tragen. Ein paar Lagen Stoff können funktionieren, aber richtig dichte Masken helfen weit besser.
Genau das war in der derzeitigen Situation reichlich befremdlich (ich weiß nicht mehr, wann genau ich an der Stelle mit dieser Information war, ich schätze irgendwann im April, also als die Maskenpflicht hier aufkam).

Im Anschluss habe ich „Sind Sie hochsensibel?“ von Elaine N. Aron beendet. Dieses Buch hatte ich bereits im vorigen Jahr begonnen, doch musste mich für eine Weile von der Thematik distanzieren.

Danach habe ich es mit „Mordsfreunde“ von Nele Neuhaus versucht. Ein Krimi, bei dem ich aber nicht sehr weit gekommen bin. Mir hat nicht nur der Stil nicht gefallen – ich kann nicht mal sagen, was daran genau nicht, es hat mich einfach nichts in den Bann gezogen. Darüber hinaus wurden Sachen so plakativ geschrieben, bei denen ich dachte, dass das gerade wenige Zeilen zuvor schon dastand.

Abschließend folgte dann noch das frisch bei mir eingetroffene Buch „Sommerfrost“ von Stella Delaney. Ein schmaler Band mit drei Kurzkrimis. Vor allem die erste der drei Geschichten hat mir gut gefallen, möglicherweise auch wegen der Wendung. Ich hatte sie schon ungefähr in der Mitte vermutet gehabt, aber das hat der Sache keinen Abbruch getan.

Und damit geht es dann auf in den Juni.

Kennt ihr eines oder auch mehrere der Bücher?
Lest ihr derzeit Bücher, die sich mit unserer Pandemie-Situation vergleichen lassen?
Oder verzichtet ihr lieber ganz darauf?

Bis denne ☆