Bücherneuzugänge Rest 2019 bis heute

Es sind tatsächlich schon wieder über zehn Monate vergangen, seit ich euch gezeigt habe, welche Bücher bei mir eingezogen sind.
Was aber daran liegt, dass ich weiterhin kaum neue kaufe.

Wenn mir jetzt also nichts durchgerutscht ist (bei den E-Books definitiv nicht, da habe ich kurz durch meine Bestellliste geschaut und da war in dem Zeitraum nichts), dann waren es wirklich nur vier Bücher.

Zwei davon sind bereits gelesen („Neon Birds“ und „Sommerfrost“), die anderen beiden sind ganz neu bei mir.

Dadurch habe ich leider auch gar nicht viel zu berichten, dachte aber, dass ich trotzdem mal dazu schreibe, weil schon wieder so viel Zeit vergangen ist.

„Cyber Trips“ war ja ohnehin zu erwarten gewesen (also einerseits, weil es Teil einer Trilogie ist, aber andererseits, weil mir „Neon Birds“ ja extrem gut gefallen hat). Über „Wasteland“ habe ich sehr viel positives gelesen und da ich sehr neugierig auf die Umsetzung nicht-binärer Sprache bin, kam das Buch jetzt hinzu. Im Grunde habe ich das nur auf meine Vorbestellung des anderen Buches gepackt, sonst wäre es schon ein bisschen länger hier (ich bin noch altmodisch und hole die Bücher aus der Filiale ab und brauchte so nur einmal zu gehen).

Kauft ihr auch eher weniger neue Bücher?
Oder könnt ihr nicht widerstehen und es kommen sehr regelmäßig neue hinzu?
Welche Bücher sind als letztes bei euch eingezogen?

Bis denne ☆

Rückblick 2019

 
Und damit liegt tatsächlich ein volles weiteres Jahr hinter uns. Hinter mir.
Und wenn ich darauf zurückschaue, dann war es geprägt von Höhen und Tiefen, immer hin und her, nie im Stillstand. Zumindest nicht emotional.
Aber ich denke, ich fange erstmal mit ein paar Zahlen an.

 

Bücher

Bücher: 15
weitere Geschichten: 10
Zeitschriftenartikel: 1
Seiten: 5.436 (Bücher) | ungefähr 11.500 (inklusive der weiteren Geschichten)
Anzahl Lesetage: 92 (nur Bücher)
Durchschnittliche Buchseitenzahl/Tag (bezogen aufs Jahr): 14,89
Durchschnittliche Buchseitenzahl/Tag (bezogen auf die Lesetage): 59,10
Vom SuB gelesen: 13
Neu gekauft/geschenkt: 2
 
 
 

 
Das waren noch mal eindeutig weniger Lesetage als 2018 und ebenfalls weit weniger Buchseiten.
Das liegt daran, dass ich alte Projekte von mir gelesen habe, zwei sogar mehr als einmal. Dazu habe ich aber nur eingeschränkt Aufzeichnungen, weswegen ich sie nur in der Gesamtseitenzahl berücksichtigen kann, aber nicht in die restliche Statistik mit reinnehmen wollte. Als grobe Grundlage für die Seitenzahl habe ich mit dem Normseitengrundschnitt von 250 Wörtern pro Seite gerechnet (Normseite = maximal 1.800 Zeichen, durchschnittlich 1.500 veranschlagt; durchschnittlich hat ein deutsches Wort sechs Zeichen inklusive Leerzeichen = 250 Wörter).

 
Die Anzahl an Büchern war trotzdem gering, das hat sich ja auch bereits in meinen Leserückblicken gezeigt. Andererseits habe ich insgesamt nicht wirklich weniger gelesen als im Jahr zuvor, weswegen mir die Zahlen für die Bücher recht egal sind. Zumal ich auch so einige Bücher noch mal gelesen habe (insgesamt 6 der 15 Bücher, selbst wenn 4 davon in einer anderen Sprache waren).
 
 
 

 
Hier sind die Bücher, die ich gelesen habe, auch wieder bildlich festgehalten, wie schon im letzten Jahr (und auch zuvor, da hatte ich den Blog nur noch nicht). Der E-Book-Reader ist dieses Mal gar nicht dabei. Ich habe ihn zwar für zwei Wälzer durchaus genutzt, da ich sie aber auch als Print besitze, liegen natürlich diese Exemplare dort.
 
 
 

 
Die Neuzugänge hielten sich dieses Jahr sehr in Grenzen. Ich habe ja bereits 2018 versucht, wenige Bücher zu kaufen, weil mein SuB noch genügend Bücher umfasst, aber 2019 sind tatsächlich nur drei Bücher eingezogen, wovon zwei bei ihrer Ankündigung sofort klar waren („Blutgesang“ und „Neon Birds“).

 
Auch wenn die Statistik ernüchternd aussieht, habe ich für 2020 keine Pläne, außer zu lesen, wenn mir danach ist. Die Lesezeit ist nämlich 2019 tatsächlich mehr gewesen als 2018. Wenn ich mich hingesetzt habe, dann meist gleich für zwei Stunden statt auch mal nur für ein paar wenige Minuten. Und ich mag mich nicht durch vorgegebene Pläne einengen oder unter Druck setzen.

 

Schreibtätigkeit

Statistisch fällt es mir dieses Mal etwas schwer. Einerseits betrachte ich meine Spaßprojekte als in ihrer Wichtigkeit gleichwertig zu den Projekten, die ich irgendwann mal veröffentlichen würde. Andererseits rede ich nicht viel über meine Spaßprojekte.

 
In Bezug auf die „offiziellen“ Projekte gibt es quasi nichts zu sagen.
Ich habe zu Jahresbeginn erst an einer Aktion mit anderen Autor_innen teilgenommen, dafür aber auch ein anderes Projekt verwendet, weil die „offiziellen“ Projekte dafür noch nicht ausreichend waren. Diese Aktion verlor sich dann aber recht bald. Mein einziges „offizielles“ Projekt aus dem letzten Jahr – „Notenrufen“ – habe ich genau zwei Mal zur Hand genommen, einmal zur Aufbereitung des Plots für Feedback (da der Plot sehr ausführlich ist, lasse ich den Inhalt bereits vor dem Schreiben gegenprüfen, weil sich da im Groben nichts mehr ändert, wenn ich schreibe) und danach, um mir das Feedback vorzunehmen. Daraus ist dann aber nichts geworden, außer dass ich es eben für mich griffbereit gesichert habe.

 
Bei meinen Spaßprojekten sieht es anders aus.
Die erste Jahreshälfte war ohnehin mau.
Einerseits war der Jahresbeginn von vielen Enttäuschungen geprägt, ich musste ein Gruppenprojekt, das mir sehr am Herzen lag, aus gesundheitlichen Gründen verlassen und wie danach damit verfahren wurde, war weniger angenehm zu sehen. Hinzu kamen noch weitere Aspekte, auch diese eben erwähnte Aktion war einer davon und auch das hat beeinflusst, dass ich nicht wirklich viel Motivation hatte. Mal ganz von der Depression zu schweigen, in der ich ja bis April oder so steckte.
Im Juni war ich weg und bereits der Mai war durch Vorbereitungen geprägt, der Juni galt für mich ohnehin als komplett freier Monat.
Doch die zweite Jahreshälfte änderte alles.
Ich habe im Juli das erste meiner Spaßprojekte angefangen, eigentlich durch Zufall, doch konnte mich ihm nicht entziehen. Meine Statistiken schossen durch die Decke, in Höhen, die ich seit Jahren nicht erlebt hatte. Im Oktober habe ich noch ein weiteres Spaßprojekt hinzugenommen (das sind alles keine neuen Projekte). Nur diese beiden Projekte von Juli bis zum Jahresende haben zu 300 Stunden Arbeitszeit geführt. Das ist sicher keine riesige Menge für Autor_innen, die Schreiben als ihren Beruf ansehen, es professionell betreiben, aber genau darauf liegt mein Fokus ja gar nicht. Als Vergleich, 2018 lagen meine Gesamtzeiten für Projekte bei 58 Stunden, 2017 bei 111 Stunden, 2016 bei 205 Stunden, 2015 bei 110 Stunden und 2014 bei 327 Stunden. Ja, 2014 war es noch mehr, allerdings über das gesamte Jahr verteilt.
Genau das ist es. Das letzte Mal zuvor wenigstens 2.000 Minuten in einem Monat hatte ich im Mai 2014 erreicht. 2019 bin ich im Juli unerwartet mit 3.519 Minuten – das sind fast 60 Stunden – gestartet. Es war extrem überwältigend. Und hat sich auch nicht so extrem gehalten, wobei der August noch heftiger war. Aber danach hat es sich reguliert. Abhängig davon, ob ich mehr gelesen habe, aber auch aufgrund der dunkleren Jahreszeit. Nichtsdestotrotz ist das so ein Unterschied, den ich noch immer zu begreifen versuche (und vermutlich deswegen auch gerade so viel dazu schreibe xDD). Außerdem habe ich tatsächlich seit Anfang Juli nicht einen Tag pausiert. Nicht an jedem habe ich viel Zeit investiert, manchmal waren es nur wenige Minuten, aber es gibt seit mittlerweile einem halben Jahr nicht einen Tag Pause, etwas das für mich 2015/2016 Alltag war.

 
Außerdem ist da ja noch der Autorenblog, den ich regelmäßig und ohne Pause befüllt habe.
Hierfür habe ich auch die Wörter und Zeiten gezählt und das waren auch noch mal fast 80 Stunden mit 51.128 Wörtern.

 

Japanisch

Da ich letztes Jahr bereits recht frühzeitig versucht hatte, eine Routine aufzubauen, greife ich das Thema mal auf.
Was das Schreiben der Kanji betrifft, war ich recht schnell wieder raus.
Die Nutzung der App betreibe ich aber tatsächlich nach wie vor. Es gab wenige Tage, an denen ich es nicht getan habe, meistens ist es mir einfach durchgerutscht. Für gewöhnlich mache ich das gleich am Vormittag und wenn ich es da mal vergesse, kommt es vor, dass ich es später auch nicht mehr beachte. Insgesamt waren es 349 Tage, an denen ich die App genutzt habe und das ist eindeutig positiv.

 

Allgemein

Wie ich oben schon sagte, war 2019 ein sehr emotionales Jahr. Ich habe Entscheidungen getroffen und umgesetzt, die so wichtig für mich und meine Gesundheit waren, habe gekämpft, das durchzuziehen und am Leben zu bleiben (im übertragenen Sinne, nicht wortwörtlich). Ich habe zwei wundervolle Konzerte besucht, die mir so unglaublich viel Kraft gegeben haben und noch immer geben. Ja, ich zehre auch jetzt noch davon, obwohl alles bereits über ein halbes Jahr zurückliegt.
2019 war tough, wirklich tough. Eine meiner Entscheidungen hat so viele Dinge nach sich gezogen, die ich bis heute bewältigen muss, was auch in Zukunft weiterhin der Fall sein wird.
Allerdings waren auch die Jahre zuvor tough. Das letzte Jahr, das ich zuvor als gut bezeichnen würde, ist 2013. Alle danach waren reiner Kampf. So auch 2019. Und trotzdem war 2019 ein gutes Jahr.
Denn egal wie sehr ich meine „offiziellen“ Projekte liegen gelassen habe, weil ich das Gefühl hatte, es tun zu müssen, egal wie anstrengend all die Kämpfe waren, 2019 hat so viel Positives mit sich gebracht. So viel Selbsterkenntnis, so viel Wissen über mich selbst. Ich bin immer mehr zu mir geworden (und habe noch einen weiten Weg vor mir, aber die Richtung stimmt). Ich habe mich viel mehr auf das fokussiert, das ich brauche, das ich liebe. Und habe so viel Liebe zurückbekommen und gespürt. Ich habe alte Freundschaften wieder aufleben lassen und mich neu bzw. mehr in eine Band verliebt, bei der ich glaubte, dass es gar nicht noch mehr geht.

 
Und deswegen kann ich dieses Jahr in zwei Worten zusammenfassen, die nicht zwingend zueinander gehören, es aber auch tun:
Intensiv und Gazette.

 
Wie war 2019 für euch?
Könnt ihr positiv darauf zurückblicken?
Oder ward ihr froh, dass es geendet ist und 2020 beginnt?

 
Bis denne ☆

Bücherkäufe 2018 bis heute

 
Es sind fast eineinhalb Jahre vergangen, seit ich über Bücherkäufe geschrieben habe, also dachte ich, es wird mal wieder Zeit dafür.
Selbst wenn es nicht so viel zu erzählen gibt, ganz ohne Bücher zu kaufen, bin dann auch ich nicht ausgekommen.

 
Da es nur ein E-Book gibt, das eingezogen ist, habe ich es sogar mit ins Bild genommen, das steht also nicht stellvertretend für mehrere.
Ein paar der Bücher hatte ich beim Jahresrückblick 2018 auch schon mal kurz gezeigt, ebenso diese, die ich bereits gelesen habe. Aber ob sie nun neu eingezogen waren oder nicht, war daraus nicht erkennbar.

 
Ich habe also in den letzten siebzehn Monaten sehr wenig neue Bücher gekauft, was nach wie vor an meinem vorhandenen SuB liegt. Und daran, dass ich vor allem dieses Jahr nicht viel lese, was den SuB nicht verkleinert.

 
Warum schreibe ich das hier dann überhaupt?
Weil es eben Teil meines Blogs ist. Nachdem ich 2017 für meine Verhältnisse sehr viele Bücher gekauft habe, dachte ich auch, dass ich regelmäßige Updates mit neuen Büchern liefern würde. Und dann bin ich auf die Idee gekommen, doch erstmal den SuB abzubauen. Da stand aber der erste Beitrag zum Thema schon und ganz im Nirvana mag ich es nicht versinken lassen. Bevor also noch mehr Zeit vergeht, gibt es jetzt eben das.

 
Was ich hier nicht einbaue, sind die Bücher, die ich geschenkt bekommen habe (auch diese finden sich im Jahresrückblick, dieses Jahr ist noch keines auf diesem Weg in mein Regal gewandert), weil ich sie eben nicht selbst gekauft habe. Kindle Unlimited nutze ich bislang nicht, Bibliotheken ebenfalls nicht.

 
Im Grunde finde ich es sogar gut, dass ich hier nur sehr wenig zeigen kann, weil es mir vor Augen führt, dass ich mein auferlegtes Kaufverbot durchhalte. Es ist nicht strikt und gerade Bücher wie „Blutgesang“ sind davon ohnehin ausgenommen. Ich wusste seit langem, dass Julia Lange an einem neuen Buch arbeitet und ebenfalls, dass es bei mir einziehen wird, komme was wolle. Dasselbe gilt für Ella Simons neuen Roman „Bis wir wieder fliegen“. Er ist auch schon draußen, aber da ich noch immer nicht ganz mit „Kernstaub“ durch bin und im Anschluss auch direkt „Weltasche“ dranhängen werde, schiebe ich den Kauf einfach noch. Und wer weiß, vielleicht wird er dann irgendwann auch noch ein Geschenk, mal sehen. Ich hatte durchaus schon mit dem Kauf geliebäugelt, aber ich wusste, er würde wie „Uhrwerk der Unsterblichen“ im Regal stehen, ohne dass ich ihn demnächst lese. Das war bei „Uhrwerk der Unsterblichen“ übrigens nicht geplant, das hat sich einfach nur ergeben.

 
Tatsächlich habe ich auch keine ellenlange Wunschliste wie ich sie so oft bei anderen sehe, wenn es durchaus noch ein paar Bücher gibt, die ich unbedingt lesen möchte. Aber ich bin mittlerweile einfach der Meinung, es reicht, wenn ich sie kaufe, wenn ich dazu komme und nicht schon jetzt.
Deswegen ist es auch gut möglich, dass der nächste Beitrag zu dem Thema wieder recht lange auf sich warten lässt.

 
Kauft ihr auch nur selten Bücher?
Oder könnt ihr nicht an ihnen vorbei gehen, ohne wenigstens eines mitzunehmen?
Habt ihr schon mal ein Kaufverbot ausprobiert?

 
Bis denne ☆

Rückblick 2018

 
Das neue Jahr ist zwar mit dem heutigen Tag bereits elf Tage alt, aber da bekanntermaßen der erste Freitag im Monat dem Leserückblick auf den Vormonat gehört, musste der Jahresrückblick warten. Außerdem musste ich erstmal meine ganzen Zahlen auswerten.

 

Bücher

Bücher: 21
Zeitschriften: 6
weitere Geschichten: 13
Seiten: 10.859
Anzahl Lesetage: 139
Durchschnittliche Seitenzahl/Tag (bezogen aufs Jahr): 29,75
Durchschnittliche Seitenzahl/Tag (bezogen auf die Lesetage): 78,12
Vom SuB gelesen: 17
Neu gekauft/geschenkt: 11

 
Hier zeigt sich, dass ich eigentlich gar nicht so oft gelesen habe, immerhin waren das 226 Tage ohne zu lesen. Trotzdem habe ich mehr Seiten als 2017 gelesen.

 
Warum habe ich die Statistik oben so aufgesplittet?
Wie ich im Rückblick auf den Dezember schon erwähnt hatte, habe ich mehrere alte Projekte gelesen, da sind viele sehr kurze Geschichten dabeigewesen. Aber sie sind keine Bücher, sie sind nicht veröffentlicht und deswegen habe ich sie getrennt aufgeführt. Ebenso habe ich die Leseprobe vom Oktober dort mit aufgeführt, da sie mit 37 Buchseiten Länge eben kein Buch ist, aber trotzdem in meiner Statistik steht.

Die gelesenen Bücher könnt ihr hier noch mal sehen, der E-Book-Reader steht stellvertretend für alles, das ich als E-Book gelesen habe.

 

Meine Neuzugänge habe ich sehr begrenzt halten können, so wie ich es für dieses Jahr geplant hatte. Deswegen habe ich seit April auch keinen Beitrag mehr zu gekauften Büchern geschrieben. Die beiden dort erwähnten Bücher sind auf dem folgenden Bild zu sehen („Die Götter von Asgard“ und „Das Kind in dir muss Heimat finden“). Danach habe ich mir noch „Killerfrauen“ gekauft und auf der Buch Berlin sind „Das Leuchten am Rande des Abgrunds“ und „Sieben Raben“ bei mir eingezogen. Die anderen Bücher, von denen die fünf in der Mitte eigentlich ohnehin eine Reihe sind, waren Geschenke.

 
Für 2019 habe ich mir nichts vorgenommen, das hatte ich für 2018 auch schon nicht getan. Ich lese, wenn ich Lust dazu habe und wenn ich dabei mehr lese als im Vorjahr ist das schön, aber ich mag mich beim Lesen nicht herausfordern.

 

Autor

Hier mag ich keine Statisik aufführen, denn sie ist nicht sehr ansehnlich. Das hat sich für mich bereits im Laufe des Jahres schon gefühlt gezeigt (ohne auf die Zahlen zu schauen) und ich habe das schon vor längerer Zeit akzeptiert.
Ich kann dennoch nicht sagen, dass es mir völlig egal ist. Es ist nur Akzeptanz, mehr nicht, denn ich weiß, dass die Gründe dafür nicht in den Projekten liegen, nicht darin, dass ich keine Lust auf sie habe, sondern einfach darin, dass mein Kopf zu voll mit anderen Dingen ist, die sich nicht von heute auf morgen klären lassen und leider Priorität haben müssen.

 
Alles in allem haben unter anderem diese Dinge dazu geführt, dass ich den Zugang zu einem Projekt verloren habe, weil ich immer wieder rausgerissen war. Damit habe ich vor einer Situation gestanden, die ich auch noch nicht kannte. Das Projekt liegt jetzt auf Eis und vielleicht greife ich es irgendwann doch wieder auf. Erstmal muss ich überhaupt wieder den Zugang zur Kreativität finden.

 
Dennoch betrachte ich meine Autorentätigkeit über die Romane noch hinaus und zumindest dort war sie nicht ganz so frustrierend.
Ich habe für das Schreibmeer 2018 neun Artikel geschrieben, damit bin ich durchaus zufrieden.
Und auch wenn diese Tätigkeit dann zum Jahreswechsel ein jähes Ende gefunden hat, weil das Projekt nicht mehr weitergeführt wird, habe ich in diesem Jahr viele Erfahrungen sammeln können.

 
Nachdem ich nicht weiß, wie sich die oben erwähnten Dinge entwickeln, lasse ich auch hinsichtlich meiner eigenen Projekte 2019 völlig auf mich zukommen. Ich kann die Finger ohnehin nicht vom Schreiben lassen.

 
Wie lief das Jahr für euch?
Seid ihr zufrieden mit eurem Lesestatus?
Habt ihr eure Ziele erreicht oder setzt ihr euch gar keine?

 
Bis denne ☆

Buch Berlin 2018

 
Wie schon in den vergangenen beiden Jahren, war ich auch in diesem Jahr wieder auf der Buch Berlin.
So ein Heimspiel kann ich mir ja nicht entgehen lassen.

 
Der Umzug ins Mercure MOA Hotel war schon ein bisschen gewöhnungsbedürftig.
Und war ich von den beiden Vorjahren noch kurze Wartezeiten an der Kasse gewöhnt, so hatte der Besucheransturm gleich zu Beginn dieses Jahr zugenommen. Im Gebäude führt der Weg über eine Rolltreppe nach oben, die in einem offenen Kreis mündet (der Lageplan des Hotels verdeutlicht das gut). Als ich dort ankam, musste ich genau eine Runde dieses Kreises warten, was in etwa eine halbe Stunde dauerte. Es ging also ingesamt trotz allem recht zügig voran.

 
Nachdem ich dann den Kartenkauf und die obligatorische Goodie-Bag der Messe hinter mich gebracht hatte, galt mein erstes Ziel dem Stand von Stella Delaney und Mika M. Krüger. Es war so schön, die beiden wiederzusehen und ich blieb dort erstmal eine Weile, während wir uns zwischen all den Interessenten unterhielten, bis ich doch noch einen Lauf durch die Halle unternahm.

 
Hierzu muss ich sagen, dass mir die Gänge enger als in den vergangenen beiden Jahren vorkamen. Außerdem habe ich es als unpraktisch empfunden, dass man teils am Ende der Reihen nicht in die nächste wechseln konnte, sondern erst wieder die Reihe zurückgehen musste. Bei so verstopften Gängen bin ich jedenfalls froh, wenn ich nur einmal durch muss und nicht mehrmals, was mich dann auch von einigen komplett ferngehalten hat.
Dementsprechend schnell war ich dann auch am Stand von Marcus Johanus und Axel Hollmann. Und selbstverständlich war ich auch hier wieder recht lange, vor allem ins Gespräch mit Marcus verwickelt. Wenn zwei Autoren aufeinandertreffen, kann es eben schon mal ein Weilchen dauern, zumal ein Jahr eben auch einiges an Zeit ist, zwischendurch mussten Gummibärchen verteilt und Bücher signiert werden, aber ich mag diesen Trubel, auch mal nur daneben zu stehen und zu beobachten.

 
Die Zeit vergeht dabei immer sehr schnell, ich bin im Anschluss durch die restlichen Gänge gewandert, habe noch bei Dana Müller vorbeigeschaut und bin dann zu Stella und Mika zurückgekehrt.
Dort konnte ich endlich Stellas neues Buch „Das Leuchten am Rande des Abgrunds“ mitnehmen, das sie mir natürlich signiert und mir außerdem eine süße kleine Goodie-Bag gepackt hat, die auf dem Foto mit drauf ist. Und dann konnte ich auch Mikas „Sieben Raben“ nicht widerstehen. Das ist dann aber schon meine gesamte Ausbeute der Messe.

 
Und das wars auch schon, mehr habe ich in diesem Jahr über die Messe nicht zu berichten.

 
Wart ihr auch auf der Buch Berlin?
Bevorzugt ihr große oder kleine Messen?
Seid ihr vielleicht sogar als Aussteller dort gewesen?

 
Bis denne ☆

Mein Tracking

 
Statistiken sind für mich unablässig.
Ich liebe sie einfach, denn aus ihnen kann ich viel ablesen.
Wie viel Wörter kann ich in einer Minute/einer Stunde schreiben?
Wie viel Zeit habe ich in der letzten Woche/dem letzten Monat/dem letzten Jahr in meine Projekte investiert?
Wie viele Bücher/Seiten habe ich gelesen?
Wie viel Zeit ist in die Arbeit für das Schreibmeer geflossen?
Und so weiter, und so fort.

 
Die liebe Yvonne von Seitenglück hat mich mit ihrer Lese-Organisation auf die Idee zum heutigen Beitrag gebracht.

 
Ich beobachte mich mittlerweile im fünften Jahr und ändere immer mal wieder etwas.
Doch seit mindestens zwei Jahren notiere ich monatlich auf einem ganz schlichten Blatt Papier (hier vorzugsweise kariert) die Zahlen und übertrage danach in meine Tabelle. Auch diese habe ich selbst erstellt, für mich und meine Bedürfnisse.

 
Doch was tracke ich denn nun eigentlich?
 

Handschriftlich im Alltag

Derzeit liege ich bei vier Spalten, die ähnlich aussehen wie auf dem obigen Bild, es ist noch ein zusätzliche Spalte für ein weiteres Projekt hinzugekommen. Dort notiere ich während der Plotphasen auch nur die Zeit, die ich täglich gearbeitet habe. Wortzahlen sind für mich in dem Stadium nebensächlich. Schreibe ich, dann notiere ich neben der Zeit auch die Wortzahl. Ich finde beides in Kombination sehr wichtig, um ausrechnen zu können, wie hoch meine durchschnittliche Wortzahl liegt. Dies kann später wiederum helfen abzuschätzen, wie lange ich für eine Rohfassung brauche.

 
Außerdem notiere ich mein Leseverhalten, also wie lange habe ich am Tag gelesen und mittlerweile auch noch die Seitenzahl, die aber eher ein Gimmick für mich ist und für die Statistik selbst keine Rolle spielt.

 
Die letzte Spalte umfasst alles Weitere, das ich interessant finde, unter anderem eben das Schreibmeer und die Zeit für den Blog hier, aber beispielsweise auch die japanische Sprache, gerade während der VHS-Semester. Dort schreibe ich die gesamte Zeit hin und in Klammern kurz, wie lange ich wofür gebraucht habe. Ganz rechts addiere ich einmal die Gesamtzeit des Tages.

 

Der Überblick am PC

Die Tabelle in Excel, die ich mir 2014 angelegt habe, hat sich seitdem auch ein bisschen verändert, eben vor allem, seit das Schreibmeer hinzugekommen ist (vorher gab es kein „Sonstiges“).

 
Es gibt eine Jahresübersicht, in der die Ergebnisse der einzelnen Monate zusammenlaufen.


 
Pro Monat gibt es ebenfalls Spalten für die einzelnen Projekte (allein deswegen muss ich manchmal im Laufe des Jahres noch mal erweitern, wenn der Platz nicht mehr reicht), eine für das Lesen und eben auch eine für das Sonstige. Dort notiere ich per Kommentar dann die tägliche Untergliederung. Für die Gesamtstatistik ist mir die Einzelaufschlüsselung nämlich egal, immerhin ging es ursprünglich in der Tabelle um meine Schreibprojekte. Ich kann durch die Kommentare nachvollziehen, was ich wann wie lange gemacht habe, aber ich möchte dafür die Tabelle nicht endlos erweitern und ständig neue Spalten hinzufügen, die dann manchmal nur einen Eintrag im Monat haben.

 
Für mich fühlt sich mein Tracking deswegen realtiv gering an (und ich denke noch über einen Daily-Kalender nach, also einen mit einer Seite für einen Tag, um ganz auf den Zettel zu verzichten, aber das wird es dann erst ab dem nächsten Jahr geben; Kalender mit weniger Platz reichen mir nicht aus, so viel habe ich schon festgestellt). Ich glaube aber, dass es eher an dem geringen Aufwand liegt, den ich habe.
Zumal ich darüber hinaus durchaus noch mehr festhalte.

 

Detaillerteres Leseverhalten

Es gibt eine Liste der Bücher, die ich lese, die eben über das zeitliche Verhalten hinaus geht.
Auch hier führe ich handschriftlich und übertrage zusätzlich in eine Excel-Datei. Letzteres tue ich aber erst seit Ende letzten Jahres, bis dahin habe ich das tatsächlich nur auf Papier geführt.
Hierbei geht es für mich um die Anzahl der Bücher. Um die verschiedenen Genres. Darum, welche Art Bücher es waren (Romane, Sachbücher etc.). Natürlich auch um die gelesenen Seiten und ebenfalls erneut um die Lesezeiten. Ich erstelle für mich im folgenden Jahr immer eine Statistik, in der ich unglaublich viel aus Neugierde aufschlüsseln kann. Nicht nur die üblichen Werte, wie eben die Anzahl der Bücher. Interessant werden zusätzlich vor allem die anderen Aspekte.
Welches war der lesestärkste/-schwächste Monat? Das splitte ich wiederum nach Anzahl der Bücher, wie auch Seiten, wie auch Zeiten. Denn je nach Buch kann das alles stark schwanken.
An wie vielen Tagen des Jahres habe ich gelesen/nicht gelesen?
Wie viel Zeit lese ich durchschnittlich pro Tag (auch hier differenziere ich wieder, zwischen „durchschnittlich an jedem Tag“ und „durchschnittlich an der Anzahl der tatsächlich gelesenen Tage“)?
Also ganz ganz viel. Das ist alles überhaupt nicht nötig, aber wie ich zu Beginn sagte, ich liebe Statistiken. Und mit nur wenigen Notizen pro Tag (für die Werte, die sich ableiten lassen, ist das eigentlich gar nicht viel, was ich regelmäßig aufschreibe), kann ich diese ganzen Spielchern ausnutzen. Nichts davon hat Relevanz, denn ich nutze das nicht, um im nächsten Jahr mehr zu lesen. Ich lese zum Spaß und setze mich dafür nicht unter Druck.

 

Bücherkäufe

Abschließend notiere ich noch mein Kaufverhalten (diese Liste ist für dieses Jahr bislang sehr kurz). Hinzu kommen auch noch geschenkte Bücher.
Daran kann ich ein bisschen im Blick behalten, wie viel Geld ich im Jahr für Bücher ausgegeben habe und eben auch generell, was neu bei mir eingezogen ist.

 

Der SuB

Neuerdings gibt es auch noch eine SuB-Liste, diese allerdings nur digital. Ich habe den Büchern zusätzlich Wertungen von 1 – 9 gegeben, um leichter in dem Berg entscheiden zu können, was ich lesen mag. Die Bücher stehen bei mir unsortiert im Regal, da wo sie irgendwann mal gelandet sind und nicht abseits der restlichen Bücher. Mir fehlt der Überblick, ich mag aber auch die SuB-Bücher nicht absondern (weil ich teils begonnene Reihen habe, die ich dafür trennen müsste). Anhand der Liste (die ich eigentlich für den Beitrag im Mai erstellt hatte) sehe ich besser, welche Bücher noch zur Auswahl stehen und auch, wie wichtig mir welche von ihnen sind.

 
Wie verfolgt ihr euer Projekt- und/oder Leseverhalten?
Habt ihr überhaupt schon mal komplexere Statistiken ausprobiert (ich finde meine nicht komplex, aber andere anscheinend schon)?
Betreibt ihr das täglich, wöchentlich oder monatlich?

 
Bis denne ☆

Erste Buchkäufe 2018

Als ich diesen Blog geplant habe, habe ich auch an regelmäßige Posts zu Bücherkäufen gedacht. Doch ich muss feststellen, dass ich bislang nicht einmal monatliche Käufe auflisten könnte. Deswegen lege ich mit diesem Beitrag erst einmal den Fokus auf die Bücher, die ich seit Jahresbeginn gekauft habe.

 
Es sind nämlich gerade einmal zwei Bücher.
Das liegt daran, dass ich im letzten Jahr für meine Verhältnisse sehr viele Bücher gekauft habe. Eigentlich waren es nur 41, doch für mich ist das sehr viel an gekauften Büchern in einem Jahr. Hinzu kamen auch noch geschenkte Bücher und ich bin kein Vielleser. Aus diesem Grund wollte ich den Kaufkonsum für dieses Jahr zurückhalten und erstmal lesen, was noch im Regal steht. Es gibt einzelne Bücher, die ich trotzdem kaufen werde, sobald sie erschienen sind, aber im Großen und Ganzen möchte ich mich auf meinen SuB konzentrieren.

 
Trotzdem sind zumindest die beiden Bücher auf dem Bild neu.
Liza Grimms „Die Götter von Asgard“ habe ich mir noch kurz vor der LBM gekauft, als es hier im Thalia auslag, und mir dann auch auf der Messe signieren lassen.
„Das Kind in dir muss Heimat finden“ von Stefanie Stahl ist erst ganz frisch bei mir eingezogen, das würde also in einen April-Rückblick fallen und ich hätte jetzt nur ein Buch posten können.

 
Bislang sind beide Bücher noch nicht gelesen, auch wenn die Götter schon seit ungefähr einem Monat bei mir wohnen, ich bin mit Harry Potter noch immer nicht fertig und die Reihe hat weiterhin Vorrang. Wobei mir das gerade für das Sachbuch nicht ganz so leicht fällt. Aber ich schaffe es so selten, Bücher parallel zu lesen.

 
Eigentlich hätte ich gern mehr Bücher präsentiert, gleichzeitig freue ich mich, dass ich es bislang wirklich geschafft habe, mich an mein Vorhaben zu halten.

 
Wie geht ihr damit um? Kauft ihr häufig Bücher und vergrößert euren SuB oder baut ihr ihn auch erst einmal ab?

 
Bis denne ☆