Leserückblick Juni

Der Juni ist vorbei und deswegen ist heute wieder Zeit für einen neuen Leserückblick.

Tatsächlich ist Lesen nach wie vor ein Thema bei mir, das nicht so wirklich hoch im Kurs steht. Aber zumindest lese ich meist recht viel, wenn ich mich hinsetze (wobei viel relativ ist).

Deswegen sind es im Juni bei mir immerhin mehr oder weniger drei Bücher geworden.

Den Anfang hat „Katzen würden Mäuse kaufen“ von Hans-Ulrich Grimm gemacht. Allerdings bin ich nicht sehr weit gekommen, da mir das Buch viel zu reißerisch geschrieben ist. Ich habe es deswegen abgebrochen. Ob ich es irgendwann trotzdem noch mal in die Hand nehmen werde, weiß ich nicht.

Danach habe ich „Cyber Trips“ von Marie Graßhoff gelesen, das Ende Mai erschienen ist.
Nachdem mir „Neon Birds“ sehr gut gefallen hatte, wollte ich natürlich wissen, wie es weitergeht. Das Buch war seit langer Zeit vorbestellt und nachdem ich es endlich abgeholt hatte (ich bin derzeit nicht so häufig in der Ecke, in der die Filiale liegt), war es dann soweit. Es ist ja nicht selten, dass zweite Teile einer Trilogie nicht ganz so mitreißt und so war es auch mit diesem Buch. Ich nehme an, dass im dritten Band noch mal ordentlich Fahrt aufgenommen wird und genau an dem Punkt bin ich nicht sicher, ob mir das gefällt, denn das ist so ein bisschen mein Kritikpunkt in Band 2. Den Hauptfiguren steht bereits so viel Gegenwehr entgegen, dass ich mir schwer vorstellen kann, wie sie das noch hinbekommen sollen. Aber es bleibt natürlich die Frage, ob das überhaupt Ziel der Reihe ist und deswegen lasse ich mich einfach mal überraschen. Vielleicht wird es noch eine große Wendung geben, die das alles in ein passendes Licht rückt.

Anschließend bin ich bei Sci-Fi geblieben und habe mit „Wasteland“ von Judith C. Vogt und Christian Vogt weitergemacht. Ein Buch, das mit gendergerechter Sprache auffährt, die sich überwiegend hervorragend lesen lässt. Diese Geschichte zeigt, dass Neopronomen problemlos in Texten Verwendung finden können, ohne sie näher zu erklären.

Kennt ihr eines der Bücher?
Mögt ihr solche Zukunftssettings?
Was habt ihr so gelesen?

Bis denne ☆

Katzen: Rezensionen zu Büchern und Zubehör

Das Thema Katzen ist für mich neben dem Schreiben eines, das ich seit Jahren verfolge.
Seit meine Katze 2011 bei mir eingezogen ist und kurz darauf krank wurde (inklusive einer Nacht stationär in der Tierklinik) bin ich in Katzenforen unterwegs.

Als ich 2015 mit dem Barfen angefangen habe, bin ich dadurch auch in entsprechende Foren gegangen. In einem davon bin ich bis heute unterwegs und mittlerweile seit zwei Jahren auch Mod.

Während ich immer wieder sage, dass ich keine Rezensionen schreibe, habe ich das dort durchaus getan. Einerseits für ein paar Bücher zu diesem Thema, aber auch zu ein paar Hilfsmitteln – entweder für die Rohfütterung oder allgemein in meinem Alltag.

Da ich immer wieder mitbekomme, dass sich unter meinen Kontakten in den sozialen Medien Katzenbesitzer:innen befinden, dachte ich, ich teile diese Rezensionen mit euch.
Die wenigsten von euch denken dabei an Rohfütterung und das ist auch völlig in Ordnung.
Es ist ein bisschen was an Aufwand, das Futter selbst herzustellen. Einerseits setzt es einiges an Wissen voraus, wenn man mit einer fundierten Basis an die Sache rangehen will (viele glauben anfangs, das nie lernen zu können, aber eigentlich ist es nur viel Lesestoff, aber nicht schwer zu lernen). Andererseits braucht es eben auch Zeit, um das Futter herzustellen. Und Gefrierkapazitäten, denn die wenigsten von uns stellen sich täglich hin und mischen Futter für nur einen Tag an.
Für diejenigen, die an der Thematik interessiert sind, sind die Buchrezensionen vielleicht interessant.

Der Rest bezieht sich auf Futterautomaten und einen Fleischwolf.
Ich habe seit Jahren Futterautomaten hier im Einsatz, weil meine Katze mittlerweile alle vier Stunden Futter braucht und ich damit nicht ständig Futter neu hinstellen muss (das würde einerseits bedeuten, zu festen Zeiten zu Haus zu sein und nicht auch mal länger am Stück unterwegs zu sein, andererseits müsste ich aber auch nachts einmal dafür aufstehen, was auf Dauer auch nicht gesund ist). Über die Jahre habe ich drei verschiedene Modelle im Einsatz (gehabt) und eines nur bestellt, aber zurückgesendet gehabt, weil ich sehen konnte, dass es für meine Bedürfnisse nicht funktioniert.
Außerdem bekomme ich immer mal wieder in allgemeinen Katzenforen mit, dass Besitzer:innen unsicher sind, ob diese Geräte für sie geeignet sein können. Je nach Typ und Shop schwanken die Kosten zwischen rund 20,00 bis 50,00 € (und das sind nur Online-Preise).
Deswegen teile ich auch diese Rezensionen mit euch.

Um den Beitrag nicht zu sprengen (in dem Theme funktionieren manche Einstellungen nicht, ich weiß nicht, ob das mit einem Spoiler überhaupt klappt), verlinke ich euch die Rezensionen und setze euch hier schon mal als Vorschau jeweils ein Bild dazu. Für die Futterautomaten und den Fleischwolf finden sich weitere Fotos in den Rezensionen.

Bücher

Es handelt sich hierbei um vier Bücher von drei Autorinnen.


Natural Cat Food von Susanne Reinerth


Katzen BARFen von Petra von Quillfeldt


einfach barf von Doreen Fiedler


Katzenernährung nach dem Vorbild der Natur. Barfen in allen Lebensphasen von Doreen Fiedler

Fleischwolf

Das ist kein zwingendes Zubehör beim Barfen, aber ich brauchte ihn irgendwann für meine Katze, da sie stückiges Fleisch nicht mehr vertragen hat.


Beem Panther

Futterautomaten

Zwei davon habe ich nach wie vor im Einsatz. Einer passte gar nicht zu mir. Den anderen hatte ich lange Zeit verwendet, aber fand ihn im Laufe der Zeit immer ungünstiger.


TX2 von Trixie


TX4 von Trixie


TX6 von Trixie


Cat Mate C500 von Pet Mate

Es gibt bislang auch noch zwei Artikel zu einer Krankheit bzw. Rohfütterung im Zusammenhang damit (chronische Niereninsuffizienz, kurz CNI), aber das ist dann noch mal ein sehr spezielles Thema für sich.

Vielleicht sind die Rezensionen ja für di:en eine:n oder andere:n von euch etwas.
Bei Fragen helfe ich natürlich gern, sofern ich kann.

Bis denne ☆

Bücherneuzugänge Rest 2019 bis heute

Es sind tatsächlich schon wieder über zehn Monate vergangen, seit ich euch gezeigt habe, welche Bücher bei mir eingezogen sind.
Was aber daran liegt, dass ich weiterhin kaum neue kaufe.

Wenn mir jetzt also nichts durchgerutscht ist (bei den E-Books definitiv nicht, da habe ich kurz durch meine Bestellliste geschaut und da war in dem Zeitraum nichts), dann waren es wirklich nur vier Bücher.

Zwei davon sind bereits gelesen („Neon Birds“ und „Sommerfrost“), die anderen beiden sind ganz neu bei mir.

Dadurch habe ich leider auch gar nicht viel zu berichten, dachte aber, dass ich trotzdem mal dazu schreibe, weil schon wieder so viel Zeit vergangen ist.

„Cyber Trips“ war ja ohnehin zu erwarten gewesen (also einerseits, weil es Teil einer Trilogie ist, aber andererseits, weil mir „Neon Birds“ ja extrem gut gefallen hat). Über „Wasteland“ habe ich sehr viel positives gelesen und da ich sehr neugierig auf die Umsetzung nicht-binärer Sprache bin, kam das Buch jetzt hinzu. Im Grunde habe ich das nur auf meine Vorbestellung des anderen Buches gepackt, sonst wäre es schon ein bisschen länger hier (ich bin noch altmodisch und hole die Bücher aus der Filiale ab und brauchte so nur einmal zu gehen).

Kauft ihr auch eher weniger neue Bücher?
Oder könnt ihr nicht widerstehen und es kommen sehr regelmäßig neue hinzu?
Welche Bücher sind als letztes bei euch eingezogen?

Bis denne ☆

Leserückblick Mai

Im Mai habe ich wieder etwas weniger gelesen als im Monat zuvor.
Trotzdem sieht das Foto nach viel mehr aus.

Zum einen hatte bei „Tötet uns alle“ von Dan Wells nicht mehr viel gefehlt, um die Trilogie zu beenden.
Dieses Buch war auf eine bestimmte Weise sehr interessant. Immerhin geht es um ein Virus, das die Menschen fast ausgerottet hat. Und eine künstlich geschaffene Lebensform namens Partials hat eine eigene Verständigungsform, die über den Atem funktioniert. Damit die anderen einen nicht bemerken, funktioniert es, einen Schutz zu tragen. Ein paar Lagen Stoff können funktionieren, aber richtig dichte Masken helfen weit besser.
Genau das war in der derzeitigen Situation reichlich befremdlich (ich weiß nicht mehr, wann genau ich an der Stelle mit dieser Information war, ich schätze irgendwann im April, also als die Maskenpflicht hier aufkam).

Im Anschluss habe ich „Sind Sie hochsensibel?“ von Elaine N. Aron beendet. Dieses Buch hatte ich bereits im vorigen Jahr begonnen, doch musste mich für eine Weile von der Thematik distanzieren.

Danach habe ich es mit „Mordsfreunde“ von Nele Neuhaus versucht. Ein Krimi, bei dem ich aber nicht sehr weit gekommen bin. Mir hat nicht nur der Stil nicht gefallen – ich kann nicht mal sagen, was daran genau nicht, es hat mich einfach nichts in den Bann gezogen. Darüber hinaus wurden Sachen so plakativ geschrieben, bei denen ich dachte, dass das gerade wenige Zeilen zuvor schon dastand.

Abschließend folgte dann noch das frisch bei mir eingetroffene Buch „Sommerfrost“ von Stella Delaney. Ein schmaler Band mit drei Kurzkrimis. Vor allem die erste der drei Geschichten hat mir gut gefallen, möglicherweise auch wegen der Wendung. Ich hatte sie schon ungefähr in der Mitte vermutet gehabt, aber das hat der Sache keinen Abbruch getan.

Und damit geht es dann auf in den Juni.

Kennt ihr eines oder auch mehrere der Bücher?
Lest ihr derzeit Bücher, die sich mit unserer Pandemie-Situation vergleichen lassen?
Oder verzichtet ihr lieber ganz darauf?

Bis denne ☆

Mein SuB 2020

Irgendwie mag ich es, einmal im Jahr über meinen SuB zu schreiben, weil das immer auch einen guten Vergleich bietet.
Und da ich vor 52 wie auch 102 Wochen darüber gebloggt habe, war der heutige Tag schon seit langem für diesen Post vorgemerkt.

Erneut habe ich mich am Foto aus dem Vorjahr orientiert.

Ja, der linke Stapel sieht immer noch gleich aus. Das ist halt der, auf dem die vor zwei Jahren erwähnten Bücher liegen, die ich entweder übernommen habe oder die zu einer Reihe gehören. Naja, nicht nur, aber überwiegend.

Als erstes fällt sonst vermutlich auf, dass es ein Stapel weniger ist.
Überwiegend gleicht der zweite Stapel tatsächlich fast noch dem vom letzten und vorletzten Jahr.
Eigentlich sind nur drei Bücher einer Reihe verschwunden.

Wirklich verändert hat sich deswegen eigentlich nur der Rest.
Das liegt einerseits daran, dass ich die englischsprachige Ausgabe der „Twilight“-Saga letztes Jahr doch noch gelesen habe. Außerdem sind da ein paar Bücher dabei, die ich zu lesen begonnen, doch dann abgebrochen habe. Eines lese ich aktuell. Und andere habe ich dann eben mittlerweile ganz normal vom SuB genommen, indem ich sie komplett gelesen habe.

Dafür liegt weiterhin kein neues Buch auf dem SuB.
Denn ich habe mich weiterhin daran gehalten, kaum Bücher zu kaufen. Die wenigen Ausnahmen, die ich gemacht habe, sind bereits gelesen. Außer dem einen Buch, das aber noch nicht auf dem Foto enthalten ist, weil ich das Foto schon gemacht hatte, als ich das Buch in Händen halten durfte. Aber es wird dort auch keinen wirklich Platz finden, vermute ich, weil es eher auf dem Stapel der gelesenen Bücher landen wird.

E-Books waren übrigens im vergangenen Jahr wieder nicht dabei, aber immerhin wird der physische SuB dadurch weiterhin kleiner.
Wobei ich denke, ein Teil wird noch sehr lange liegen. Das sind halt einerseits die übernommenen Bücher. Auf Themen wie bei diesen habe ich irgendwie nur alle paar Ewigkeiten mal Lust und das kann auch noch ein paar Jahre dauern.
Andere schaffe ich vom Thema her einfach nicht (eines darunter – „Das Monster, die Hoffnung und ich“ – dreht sich beispielsweise um Depression).
Aber es geht voran. Langsam, aber immerhin.

SuB:

Ungelesene, selbst ausgewählte Bücher:
Luca Di Fulvio – Das Kind, das nachts die Sonne fand
Wolfgang Hohlbein – Intruder
Wolfgang Hohlbein – Raven – Schattenreiter
Stephan Harbort – Killerfrauen
Alexandre Dumas – Die drei Musketiere
Charlotte Roche – Schoßgebete
Helene Henke – Totenmaske
Sally Brampton – Das Monster, die Hoffnung und ich
p.d. James – Der Tod kommt nach Pemberley
Wolfgang & Heike Hohlbein – Der Greif
Kiera Cass – The Selection
Kiera Cass – The Elite
Kiera Cass – The One
Wolfgang Hohlbein – Nemesis – Die Stunde des Wolfs
Wolfgang Hohlbein – Nemesis – Morgengrauen
Hans-Ulrich Grimm – Katzen würden Mäuse kaufen

Selbst ausgewählt, kostenlos:
Sarah Lee Hawkins – Gewitter der Liebe
Robyn Lee Burrows – Weil die Sehnsucht ewig lebt
Sarah Lark – Das Gold der Maori
Sarah Lark – Im Land der weißen Wolke
Lesley Pearse – Das helle Licht der Sehnsucht
Laura Walden – Der Fluch der Maorifrau
Ken Follett – Die Säulen der Erde
Marcel Montecino – Kalt wie Gold

Geschenk, Band aus einer Reihe
Wolfgang & Heike Hohlbein – Runenschild – Die Legende von Camelot III

E-Books (nicht auf dem Foto):
Dieter R. Fuchs – Hannya – im Bann der Dämonin
Axel Hollmann – Benzin – Ein Fall für Julia Wagner
Cathy Yardley – Painless Promotion: Strategy – A Simple System for Marketing Your Novel
Cathy Yardley – Painless Promotion: Genre & Voice – Figuring Out Your Genre, Finding Your Voice
Cathy Yardley – Write Every Day – A Simple System for Writing Your Novel
Cathy Yardley – Rock Your Revisions – A Simple System for Revising Your Novel
Drachenmondverlag-Anthologie – Wenn Drachen fliegen

Wie groß ist euer SuB?
Achtet ihr bewusst darauf, ihn zu verkleinern?
Welcher Anteil ist größer – Prints oder E-Books?

Bis denne ☆

Leserückblick April

Letzten Monat habe ich euch ein Buch gezeigt, das ich noch nicht beendet hatte.
Und das gilt diesen Monat ebenfalls.

Dennoch habe ich diesen Monat „Tötet uns alle“ von Dan Wells gelesen. Die Ausgabe, die ich besitze, umfasst die komplette „Partials“-Trilogie und somit etwas mehr als 1.500 Seiten.
Aus exakt diesem Grund bin ich auch noch nicht fertig.
Genauer gesagt habe ich an 16 Tagen im April in dem Buch gelesen, insgesamt waren es 864 Seiten, also für mich völlig okay.

Zu dem Buch selbst äußere ich mich noch nicht, da ich ja noch ein bisschen mehr zu lesen habe.
Auch dann wird es keine wirkliche Rezi geben, aber aufgrund der Thematik des Buches werde ich vielleicht ein paar Worte hier lassen.

Habt ihr im April viel gelesen?
Hattet ihr ein Lesehighlight?
Habt ihr schon mal Bücher von Dan Wells gelesen?

Bis denne ☆

Leserückblick März

Es ist wieder soweit. Ein Monat ist rum.

Der März hat genauso ruhig begonnen, wie der Januar geendet und der Februar allgemein ausgesehen hatte.

Ich bin auch weiterhin eher langsam mit Brandon Sandersons „Krieger des Feuers“ vorangekommen und war nach ungefähr 200 Seiten so genervt, dass ich mir die 1- und 2-Sterne-Rezensionen auf Amazon angeschaut habe. Diese deckten sich bei den Kritikpunkten mit meinen Gedanken und das war dann ausschlaggebend für mich, das Buch abzubrechen. Denn laut diesen Rezensionen würde das Buch im letzten Viertel bis Fünftel erst wirklich interessant werden. Und es umfasst fast 1.000 Seiten. Und um die Geschichte abzuschließen, gibt es dann noch einen dritten Teil, der dieselben Probleme mit sich bringt – laut Rezensionen. Und darauf hatte ich absolut keine Lust.

Dann habe ich echt überlegt, was ich lesen könnte. Insgesamt wollte ich weiterhin in Richtung „Neon Birds“ gehen und das einzige Buch, das vom Genre her dazu passte, war „Tötet uns alle“ von Dan Wells. Eigentlich sind es drei Bücher, denn es umfasst die komplette „Partials“-Trilogie.
Bis Ende März habe ich Band 1 überwiegend gelesen (420 von gut 500 Seiten). Ja, es hat vermutlich eindeutig mit dem Genre zu tun oder vielleicht auch mit dem Tempo innerhalb der Geschichte oder keine Ahnung. Auf jeden Fall habe ich seit dem Wechsel wieder mehr gelesen.

Wie lief es bei euch?
Hat euch die derzeitige Situation mehr zum Lesen gebracht oder davon abgelenkt?
Was lest ihr zur Zeit?

Bis denne ☆

Leserückblick Februar

Ich fühle mich ja fast ein bisschen ins letzte Jahr zurückversetzt.

Erinnert ihr euch noch, als ich fast ein Vierteljahr gebraucht habe, bis ich „Kernstaub“ gelesen hatte?
So ähnlich ist es jetzt auch.

Deswegen ist auf dem Bild auch nur ein Buch, nämlich „Krieger des Feuers“ von Brandon Sanderson, zu sehen.

Ich hatte Ende Januar mit dem Buch begonnen und im Februar an genau einem Tag ein paar Seiten darin gelesen. Das wars gewesen.

Ich merke, wie mir derzeit die Lust für all die Bücher fehlt, die hier stehen (und neue mag ich nicht kaufen, solange ich noch genügend im Regal warten habe). Ich denke, ein Teil liegt darin begründet, dass „Neon Birds“ im Januar mich sehr gefesselt hat und ich nichts vergleichbares hier stehen habe. Ob das alles ist, weiß ich nicht.

Dennoch habe ich im Februar gar nicht wenig gelesen.
Der Rest waren allerdings nur eigene Rohfassungen. Die zähle ich nicht als Buch, aber ich dachte mir, ich spreche dennoch mal in Zahlen.
Insgesamt waren das nämlich 1.876 Normseiten bzw. 432.606 Wörter (laut Word).

Ja, die Depression hat mich nach wie vor fest im Griff und das spiegelt sich bei mir auch gern auf diese Weise wider (wenn ich nicht durch andere Faktoren vom Lesen abgehalten bin, wie letztes Jahr im Juni).
Aber immerhin habe ich überhaupt gelesen und war überrascht, wie viel Entwicklung ich feststellen konnte, weil es sich bei den Rohfassungen um dasselbe Projekt handelt, das ich mehr als einmal geschrieben habe.

Und vielleicht wirds ja demnächst auch wieder mehr bei den Geschichten anderer. Denn eigentlich lese ich deretwegen.

Wie viel habt ihr im Februar gelesen?
Steckt ihr auch in einem Tief?
Oder könnt ihr die Nase gar nicht mehr aus dem Buch nehmen?

Bis denne ☆

Leserückblick Januar

 
Der erste Monat des neuen Jahres ist vorüber.
Und ich kann sagen, ja, ich habe gelesen. So … ein Buch. Und ein paar weitere Seiten.
 
 
 

 
Es war endlich soweit, ich konnte „Neon Birds“ von Marie Graßhoff zur Hand nehmen. Da ich zum Jahresende in einer Reihe steckte und diese erst beenden wollte, hatte dieses Buch, das ich bereits im Mai 2019 vorbestellt hatte, warten müssen.
Aber apropos Vorbestellung. Dadurch hatte ich die Möglichkeit an Maries Vorbestelleraktion teilzunehmen und die Illustrationen zu den Figuren der Geschichte zugesandt zu bekommen. Sie sind echt wundervoll gemacht und ich bin so froh, sie haben zu können. Diese Aktion wird es für die folgenden beiden Teile wohl nicht geben und ich kann völlig verstehen, wieso.
Ich schreibe ja keine Rezensionen, aber ehrlich Leute, lest dieses Buch. Ich weiß, der Hype darum war zum Jahresende nicht ganz klein und Hype kann echt nerven. Aber das Buch ist so toll. Und bis zum nächsten dauert es noch so lange.
 
 
 

 
Anschließend habe ich mir Brandon Sandersons „Krieger des Feuers“ zur Hand genommen. Ich habe den ersten Band bereits 2017 gelesen und wirklich gern gemocht. Aber jetzt, nach dem energiegeladenen „Neon Birds“ habe ich genau einen Tag daran gelesen und seitdem kein Buch mehr zur Hand genommen. Ob das nun einfach nur an meiner eigenen Verfassung lag, kann ich noch nicht sicher sagen.

 
Eigentlich hatte ich dazwischen noch „Zero“ von Marc Elsberg zur Hand genommen, aber bereits am ersten Tag und nach wenigen Seiten fand ich es so schrecklich langweilig, dass ich mir Rezensionen dazu durchgelesen habe, die keine Hoffnungen auf mehr machen. Ich denke nicht, dass ich es noch mal versuchen werde (und habe beim Fotografieren völlig vergessen, dass das Buch auch mit aufs Foto müsste, mag jetzt aber auch nicht noch mal anfangen, weil die Bilder für den Beitrag schon fertig sind).

 
Mehr wars dann aber auch wirklich nicht für den Januar. Mal sehen, ob der Februar mehr hergibt.

 
Seid ihr schwungvoll ins neue Lesejahr gestartet?
Oder treibt ihr auch eher gemächlich umher?
Hattet ihr auch schon ein Highlight dabei?

 
Bis denne ☆

Rückblick 2019

 
Und damit liegt tatsächlich ein volles weiteres Jahr hinter uns. Hinter mir.
Und wenn ich darauf zurückschaue, dann war es geprägt von Höhen und Tiefen, immer hin und her, nie im Stillstand. Zumindest nicht emotional.
Aber ich denke, ich fange erstmal mit ein paar Zahlen an.

 

Bücher

Bücher: 15
weitere Geschichten: 10
Zeitschriftenartikel: 1
Seiten: 5.436 (Bücher) | ungefähr 11.500 (inklusive der weiteren Geschichten)
Anzahl Lesetage: 92 (nur Bücher)
Durchschnittliche Buchseitenzahl/Tag (bezogen aufs Jahr): 14,89
Durchschnittliche Buchseitenzahl/Tag (bezogen auf die Lesetage): 59,10
Vom SuB gelesen: 13
Neu gekauft/geschenkt: 2
 
 
 

 
Das waren noch mal eindeutig weniger Lesetage als 2018 und ebenfalls weit weniger Buchseiten.
Das liegt daran, dass ich alte Projekte von mir gelesen habe, zwei sogar mehr als einmal. Dazu habe ich aber nur eingeschränkt Aufzeichnungen, weswegen ich sie nur in der Gesamtseitenzahl berücksichtigen kann, aber nicht in die restliche Statistik mit reinnehmen wollte. Als grobe Grundlage für die Seitenzahl habe ich mit dem Normseitengrundschnitt von 250 Wörtern pro Seite gerechnet (Normseite = maximal 1.800 Zeichen, durchschnittlich 1.500 veranschlagt; durchschnittlich hat ein deutsches Wort sechs Zeichen inklusive Leerzeichen = 250 Wörter).

 
Die Anzahl an Büchern war trotzdem gering, das hat sich ja auch bereits in meinen Leserückblicken gezeigt. Andererseits habe ich insgesamt nicht wirklich weniger gelesen als im Jahr zuvor, weswegen mir die Zahlen für die Bücher recht egal sind. Zumal ich auch so einige Bücher noch mal gelesen habe (insgesamt 6 der 15 Bücher, selbst wenn 4 davon in einer anderen Sprache waren).
 
 
 

 
Hier sind die Bücher, die ich gelesen habe, auch wieder bildlich festgehalten, wie schon im letzten Jahr (und auch zuvor, da hatte ich den Blog nur noch nicht). Der E-Book-Reader ist dieses Mal gar nicht dabei. Ich habe ihn zwar für zwei Wälzer durchaus genutzt, da ich sie aber auch als Print besitze, liegen natürlich diese Exemplare dort.
 
 
 

 
Die Neuzugänge hielten sich dieses Jahr sehr in Grenzen. Ich habe ja bereits 2018 versucht, wenige Bücher zu kaufen, weil mein SuB noch genügend Bücher umfasst, aber 2019 sind tatsächlich nur drei Bücher eingezogen, wovon zwei bei ihrer Ankündigung sofort klar waren („Blutgesang“ und „Neon Birds“).

 
Auch wenn die Statistik ernüchternd aussieht, habe ich für 2020 keine Pläne, außer zu lesen, wenn mir danach ist. Die Lesezeit ist nämlich 2019 tatsächlich mehr gewesen als 2018. Wenn ich mich hingesetzt habe, dann meist gleich für zwei Stunden statt auch mal nur für ein paar wenige Minuten. Und ich mag mich nicht durch vorgegebene Pläne einengen oder unter Druck setzen.

 

Schreibtätigkeit

Statistisch fällt es mir dieses Mal etwas schwer. Einerseits betrachte ich meine Spaßprojekte als in ihrer Wichtigkeit gleichwertig zu den Projekten, die ich irgendwann mal veröffentlichen würde. Andererseits rede ich nicht viel über meine Spaßprojekte.

 
In Bezug auf die „offiziellen“ Projekte gibt es quasi nichts zu sagen.
Ich habe zu Jahresbeginn erst an einer Aktion mit anderen Autor_innen teilgenommen, dafür aber auch ein anderes Projekt verwendet, weil die „offiziellen“ Projekte dafür noch nicht ausreichend waren. Diese Aktion verlor sich dann aber recht bald. Mein einziges „offizielles“ Projekt aus dem letzten Jahr – „Notenrufen“ – habe ich genau zwei Mal zur Hand genommen, einmal zur Aufbereitung des Plots für Feedback (da der Plot sehr ausführlich ist, lasse ich den Inhalt bereits vor dem Schreiben gegenprüfen, weil sich da im Groben nichts mehr ändert, wenn ich schreibe) und danach, um mir das Feedback vorzunehmen. Daraus ist dann aber nichts geworden, außer dass ich es eben für mich griffbereit gesichert habe.

 
Bei meinen Spaßprojekten sieht es anders aus.
Die erste Jahreshälfte war ohnehin mau.
Einerseits war der Jahresbeginn von vielen Enttäuschungen geprägt, ich musste ein Gruppenprojekt, das mir sehr am Herzen lag, aus gesundheitlichen Gründen verlassen und wie danach damit verfahren wurde, war weniger angenehm zu sehen. Hinzu kamen noch weitere Aspekte, auch diese eben erwähnte Aktion war einer davon und auch das hat beeinflusst, dass ich nicht wirklich viel Motivation hatte. Mal ganz von der Depression zu schweigen, in der ich ja bis April oder so steckte.
Im Juni war ich weg und bereits der Mai war durch Vorbereitungen geprägt, der Juni galt für mich ohnehin als komplett freier Monat.
Doch die zweite Jahreshälfte änderte alles.
Ich habe im Juli das erste meiner Spaßprojekte angefangen, eigentlich durch Zufall, doch konnte mich ihm nicht entziehen. Meine Statistiken schossen durch die Decke, in Höhen, die ich seit Jahren nicht erlebt hatte. Im Oktober habe ich noch ein weiteres Spaßprojekt hinzugenommen (das sind alles keine neuen Projekte). Nur diese beiden Projekte von Juli bis zum Jahresende haben zu 300 Stunden Arbeitszeit geführt. Das ist sicher keine riesige Menge für Autor_innen, die Schreiben als ihren Beruf ansehen, es professionell betreiben, aber genau darauf liegt mein Fokus ja gar nicht. Als Vergleich, 2018 lagen meine Gesamtzeiten für Projekte bei 58 Stunden, 2017 bei 111 Stunden, 2016 bei 205 Stunden, 2015 bei 110 Stunden und 2014 bei 327 Stunden. Ja, 2014 war es noch mehr, allerdings über das gesamte Jahr verteilt.
Genau das ist es. Das letzte Mal zuvor wenigstens 2.000 Minuten in einem Monat hatte ich im Mai 2014 erreicht. 2019 bin ich im Juli unerwartet mit 3.519 Minuten – das sind fast 60 Stunden – gestartet. Es war extrem überwältigend. Und hat sich auch nicht so extrem gehalten, wobei der August noch heftiger war. Aber danach hat es sich reguliert. Abhängig davon, ob ich mehr gelesen habe, aber auch aufgrund der dunkleren Jahreszeit. Nichtsdestotrotz ist das so ein Unterschied, den ich noch immer zu begreifen versuche (und vermutlich deswegen auch gerade so viel dazu schreibe xDD). Außerdem habe ich tatsächlich seit Anfang Juli nicht einen Tag pausiert. Nicht an jedem habe ich viel Zeit investiert, manchmal waren es nur wenige Minuten, aber es gibt seit mittlerweile einem halben Jahr nicht einen Tag Pause, etwas das für mich 2015/2016 Alltag war.

 
Außerdem ist da ja noch der Autorenblog, den ich regelmäßig und ohne Pause befüllt habe.
Hierfür habe ich auch die Wörter und Zeiten gezählt und das waren auch noch mal fast 80 Stunden mit 51.128 Wörtern.

 

Japanisch

Da ich letztes Jahr bereits recht frühzeitig versucht hatte, eine Routine aufzubauen, greife ich das Thema mal auf.
Was das Schreiben der Kanji betrifft, war ich recht schnell wieder raus.
Die Nutzung der App betreibe ich aber tatsächlich nach wie vor. Es gab wenige Tage, an denen ich es nicht getan habe, meistens ist es mir einfach durchgerutscht. Für gewöhnlich mache ich das gleich am Vormittag und wenn ich es da mal vergesse, kommt es vor, dass ich es später auch nicht mehr beachte. Insgesamt waren es 349 Tage, an denen ich die App genutzt habe und das ist eindeutig positiv.

 

Allgemein

Wie ich oben schon sagte, war 2019 ein sehr emotionales Jahr. Ich habe Entscheidungen getroffen und umgesetzt, die so wichtig für mich und meine Gesundheit waren, habe gekämpft, das durchzuziehen und am Leben zu bleiben (im übertragenen Sinne, nicht wortwörtlich). Ich habe zwei wundervolle Konzerte besucht, die mir so unglaublich viel Kraft gegeben haben und noch immer geben. Ja, ich zehre auch jetzt noch davon, obwohl alles bereits über ein halbes Jahr zurückliegt.
2019 war tough, wirklich tough. Eine meiner Entscheidungen hat so viele Dinge nach sich gezogen, die ich bis heute bewältigen muss, was auch in Zukunft weiterhin der Fall sein wird.
Allerdings waren auch die Jahre zuvor tough. Das letzte Jahr, das ich zuvor als gut bezeichnen würde, ist 2013. Alle danach waren reiner Kampf. So auch 2019. Und trotzdem war 2019 ein gutes Jahr.
Denn egal wie sehr ich meine „offiziellen“ Projekte liegen gelassen habe, weil ich das Gefühl hatte, es tun zu müssen, egal wie anstrengend all die Kämpfe waren, 2019 hat so viel Positives mit sich gebracht. So viel Selbsterkenntnis, so viel Wissen über mich selbst. Ich bin immer mehr zu mir geworden (und habe noch einen weiten Weg vor mir, aber die Richtung stimmt). Ich habe mich viel mehr auf das fokussiert, das ich brauche, das ich liebe. Und habe so viel Liebe zurückbekommen und gespürt. Ich habe alte Freundschaften wieder aufleben lassen und mich neu bzw. mehr in eine Band verliebt, bei der ich glaubte, dass es gar nicht noch mehr geht.

 
Und deswegen kann ich dieses Jahr in zwei Worten zusammenfassen, die nicht zwingend zueinander gehören, es aber auch tun:
Intensiv und Gazette.

 
Wie war 2019 für euch?
Könnt ihr positiv darauf zurückblicken?
Oder ward ihr froh, dass es geendet ist und 2020 beginnt?

 
Bis denne ☆