Japanisch schreiben lernen: Hiragana und Katakana

Ich hatte vor einiger Zeit auf Twitter gefragt, ob Interesse daran besteht, dass ich mal darüber rede, wie ich das japanische Schriftsystem gelernt habe/lerne, bezogen auf Hiragana/Katakana und meine Herangehensweise an Kanji. Dem ist so gewesen, also komme ich heute mal dazu.

Vorab zu meinem „Werdegang“.
Ich habe bereits 2006 begonnen, an der VHS Japanisch zu lernen. Nun ist das Tempo bei 12 x 3 Unterrichtsstunden à 45 Minuten im Semester nicht sehr hoch. Damals ging es noch, aber das hat sich im Laufe der Jahre geändert.
Das ist einer der Gründe, warum ich bereits so lange lerne und die Sprache ganz eindeutig noch längst nicht beherrsche.
Weitere Gründe liegen in jahrelanger Pause, weil es für mich keine Kurse auf einem passenden Level gab (5,5 Jahre) und ebenfalls an der Unterrichtsweise. Ich kann problemlos eine neue Grammatikform durchkonjugieren, wenn sie einmal erklärt worden ist, denn das ist im Japanischen sehr systematisch mit sehr wenigen Abweichungen. Prinzip einmal verstanden, schnell umgesetzt. Und genau das machen wir vorwiegend. Dieses Mal jene Form, nächstes Mal eine andere (auch zur Wiederholung, wo es dann heißt, kurz reinfinden, wie ging das noch mal, ah ja, alles klar). Aber das ist keine wirklich Anwendung. Ich kann kaum differenzieren, was ich wie am besten umsetze, um mich auszudrücken. Und behalte aufgrund der Splittung auch selten alles im Kopf.
Ich merke, dass ich manchmal Formen, die ich online sehe, ganz langsam verinnerliche und dann auch schneller abrufen kann. Aber für etwas Tiefgreifenderes reicht der Unterricht nicht. Ich kritisiere das auch nicht. Kurse, die höhere Anforderungen haben, kosten entsprechend mehr.

Ich habe damals Kurs für Kurs besucht, sie waren da auch noch ganz gut gefüllt (meine Kurse jetzt sind seit langer Zeit mit gerade mal vier Teilnehmenden gerade so stattfindend und wir hoffen jedes Mal, dass keiner von uns abspringt).
Während ich das 1. Semester nur den einen Kurs hatte (in dem die Hiragana vermittelt wurden), wurde im 2. und 3. Semester zusätzlich noch ein Kanji-Kurs durch eine andere Dozentin angeboten. Da habe ich dann zwei Kurse pro Woche besucht. Einmal den regulären Grundkurs (im 2. Semester waren dort die Katakana dran) sowie der Kanji-Grundlagenkurs sowie ein weiterführender. In der Zeit kam ich mit knapp 500 Kanji in Berührung.

Hiragana/Katakana

Da dies beides Silbenalphabete sind, haben wir in den beiden Semestern meist pro Woche fünf Silben gelernt (immer die komplette Vokalreihe, z. B. a, i, u, e, o; ka, ki, ku, ke, ko usw.). Wir haben im Unterricht geübt, wer wollte, zusätzlich zu Haus.

Bei mir sah das so aus, dass ich mit Musik gelernt habe.
Da ich einige Monate zuvor begonnen hatte, japanischsprachige Musik zu hören, habe ich mir Songtexte rausgesucht, die romanisiert waren, also in Buchstaben umgeschrieben. Diese habe ich als Vorlage genutzt. Aufgrund der Art, wie dies meist gemacht wird, haben sich ein paar Fehler eingeschlichen, aber für die reine Übung selbst, war das nicht weiter schlimm.[1]


Hiragana
(zum Vergrößern das Bild anklicken)


Katakana
(zum Vergrößern das Bild anklicken)

Ich habe hier mal den Anfang eines solchen Textes fotografiert. Oben die Übung von damals. Zusätzlich habe ich das jetzt einfach noch mal gemacht, auch, weil sich die Schrift mit aufkommender Routine ein bisschen verändert hat.
Einmal für die Hiragana und ebenfalls für die Katakana mit demselben Text. (Diese eben erwähnten „Fehler“ habe ich jetzt übrigens gleich durch die richtigen Hiragana/Katakana ersetzt, weil ich das mittlerweile eher erkenne.)
Ich habe übrigens in jedem Beispiel auch heute was vergessen (bei den Hiragana fehlt in der letzten Zeile ein „n“/ん, bei den Katakana in der letzten Zeile des ersten Absatzes ein „mai“/マイ).

Ein paar Tage später habe ich mir dann die Hiragana oder Katakana zur Hand genommen und diese wieder in Buchstaben übertragen. Diese habe ich dann wiederum mit dem Ursprungstext, den ich als Vorlage genutzt habe, abgeglichen.

Wobei ich auch sagen muss, dass diese romanisierten Texte teils eine absolute Katastrophe sind, was die Gliederung betrifft. Ich nehme an, diejenigen, die sie online gestellt haben, hatten von der Sprache auch nicht zu viel Ahnung. Bei mir wäre vor Jahren auch nichts Besseres rausgekommen, das soll also keine Kritik sein. Ich sehe nur jetzt, wie schwer es mir dieses Mal gefallen ist, weil ich ständig aus dem Wortfluss raus war und überlegen musste, was wohin gehört. Ich bevorzuge deswegen auch Originaltexte. Die ich im Übrigen auch selbst romanisiere. Einerseits weil ich sie so schnell nicht lesen kann bzw. viele Kanji noch immer nicht kenne, andererseits als Leseübung.

Für mich war das damals ein guter Weg. Wenn ich Zeichen immer nur in derselben Reihenfolge lerne, präge ich sie mir voneinander abhängig ein. Sobald sie durcheinander gewürfelt sind, fange ich an zu stolpern. Außerdem konnte ich mein Interesse für die Musik damit verbinden.
Und ich habe das überall gemacht. Wenn ich beispielsweise mit der Bahn von A nach B gefahren bin, hatte ich meinen Block und einen ausgedruckten Text dabei.

An diesem Punkt höre ich für heute auf, der Beitrag zu den Kanji kommt ein anderes Mal.

Bis denne ☆

 
[1]
Üblich ist für das Parikel は die Umschrift „wa“ anstatt „ha“, wie die Silbe eigentlich gelesen wird. Also stand in dem Songtext „wa“ und ich habe dementsprechend わ geschrieben, das eigentlich „wa“ romanisiert wird.
Dasselbe gilt für を, das meist mit „o“ dargestellt wird, obwohl die eigentliche Lesung „wo“ ist.
Ebenfalls für へ, welches oft mit „e“ romanisiert wird, obwohl es eigentlich ein „he“ ist.
Das hat meines Wissens etwas mit der Aussprache der drei Silben zu tun, ich mag diese Form der Umschrift dennoch nicht und verwende sie auch nicht. Texte, die ich in Buchstaben umschreibe, bekommen auch „ha“, „wo“ und „he“.

Bands, die ich liebe – DaizyStripper

 
 
Nachdem der Bandbeitrag im Februar ausgefallen ist, stand für den März die letzte meiner absoluten Lieblingsbands auf dem Plan (und damit muss die vom Februar noch ein bisschen weiter nach hinten weichen). Vom Rest ist ja nur Gazette noch aktiv (FeaDior, Jewel und Silverchair nicht) und mit DaizyStripper komme ich zu einer weiteren aktiven Band.  
 
Gegründet 2007, habe ich bereits 2008 von ihnen gehört, als sie in den USA auf einer Convention gespielt haben, auf die Bekannte von mir gegangen sind. Doch zu der Zeit waren sie eine von vielen Bands, die ich ganz gern mochte.  
 
Das ging so bis zum Jahresbeginn 2011. Im Sommer zuvor hatten sie an einem Tag ihre ersten beiden Alben veröffentlicht und einen Monat später an zwei Tagen Lives dazu gehabt. Am ersten Tag wurde das eine der beiden Alben gespielt und zusätzlich ein paar ältere sowie ein bis zwei neue Songs, am zweiten Tag das andere Album und ebenfalls der Rest. Diese beiden Konzerte kamen im Januar 2011 als Live-Album raus. Nur auditiv, nicht als DVD. Und genau das habe ich mir bestellt. Dieses Live-Album – bestehend aus 39 Songs bzw. zwei kompletten Konzerten – hat gerade einmal 20,00 € gekostet, was extrem wenig ist. Und genau deswegen hatte ich es auch schon vorbestellt.  
Das Album kam an (überraschenderweise sogar genau am Erscheinungstag) und das wars gewesen. Der Band zuzuhören, all das Lachen während der Songs, all der Spaß, den die Mitglieder auf der Bühne hatten … es war sehr ansteckend und ich bin der Band damit komplett verfallen.  
Seitdem sind mittlerweile gut neun Jahre vergangen (und ich frage mich gerade, wo die Zeit geblieben ist).  
 
Gleich das erste Jahr war rasant.  
Die Band kündigte eine Single und ein Album an, wovon zumindest die Single wegen des Erdbebens und Tsunamis ein wenig nach hinten geschoben werden musste. Aufgrunddessen zogen DaizyStripper mit zwei weiteren Bands (A und FEST VAINQUEUR) ein Projekt namens BLUE PLANET JAPAN auf. Sie produzierten mit vielen weiteren Musikern einen Song mit dem Titel 「ひとつだけ~We Are The One~」 (hitotsu dake ~We Are The One~), das in der Art wie „We are the world“ ist. Einen Ausschnitt davon hänge ich bei den Videos mit ran.  
Zusätzlich zu den bereits erwähnten Releases, sind 2011 zwei weitere Singles und ein weiteres Album erschienen. Und gleich im Januar 2012 folgte noch ein Album.  
Danach schaltete die Band endlich einen Gang zurück. „Endlich“, weil das einerseits ganz schön was aus meinem Geldbeutel gefressen hat und andererseits auch so eine Band irgendwann ziemlich schlaucht. Immerhin gehört gerade bei Indie-Bands in der VK-Szene nicht nur das Touren dazu, sondern auch die Instore-Events. Diese haben sie meist mit den Konzerten gekoppelt, wenn sie in einer Stadt waren, haben sie am Tag zuvor oder am selben Tag irgendwann vor dem Konzert noch ein oder teils auch zwei Instores durchgezogen. Dennoch ist das natürlich auf längere Sicht viel Stress. Und zumindest die Alben waren immer mit großen Touren gekoppelt. Ich weiß nicht mehr, ob es damals auch schon so war, aber mittlerweile ist es bei DaizyStripper üblich, dass so eine Tour durch alle 47 Präfekturen Japans geht. In ein paar Städten sind es dann auch zwei Konzerte, sodass sie pro Tour auf ungefähr 55 Auftritte plus die Instores kommen.  
 
Leider sind DaizyStripper in all den Jahren noch nicht zu einer Tour in Europa unterwegs gewesen (kleine Asien-Touren gab es bereits ein paar Mal oder vereinzelte Convention-Auftritte).  
 
Die Releases sind weniger geworden (zumindest in kurzen Zeiträumen), wobei sie 2013 eine sogenannte 5-month-consecutive-release-campaign hatten (das gibts in unterschiedlicher Menge, eine Band hat derzeit eine über 12 Monate laufen). Jeden Monat gab es eine Single, die aber immer nur eine statt üblicherweise zwei B-Seiten mit sich brachte. Und diese fünf Songs waren dann auch auf dem nächsten Album zu finden, das ist nämlich auch nicht immer so, manche Singles stehen für sich allein.  
 
Dann haben sie 2013 verkündet, dass ihr Lead-Gitarrist sich ab Anfang 2014 in eine Pause zurückziehen würde. Nicht selten bedeutet das früher oder später den Ausstieg oder sogar das Ende der Band, für mich war die Ankündigung damals deswegen auch sehr aufwühlend. Dennoch machten sie zu viert weiter, veröffentlichten eine Single und das Album, auf dem eben auch die oben erwähnten fünf Singles mit drauf waren.  
Glücklicherweise stieß der Gitarrist ab November 2014 wieder zur Band, auch wenn er mit dem anderen die Positionen tauschte (die Positionen für Lead- und Rhythm-Gitarristen sind in diesen Bands ziemlich fix und haben hierbei außerdem die Reihenfolge in der Auflistung der Band-Mitglieder verändert – Lead-Gitarristen zuerst -, dasselbe gilt für ihre Positionen auf der Bühne, Lead-Gitarristen stehen aus Zuschauersicht auf der rechten Seite der Bühne, Rhythm-Gitarristen auf der linken).  
Mit diesem Ereignis kam eine neue Single auf den Markt, dessen PV auch genau das zeigt: Es beginnt mit vier Mitgliedern, doch endet mit fünf. Ich hänge 「ARREST」 auch unten mit an.  
 
Seitdem sind weitere zwei Mini-Alben, drei Singles, ein Best-Of-Album (bei dem die Fans für die Songs abstimmen konnten) und zwei Alben erschienen, das letzte davon gerade erst vergangenen Monat.  
 
Zu Beginn hat mich jedes Album sofort begeistert. Das galt vor allem für das dritte und vierte (bei den ersten beiden zählte ich mich ja noch nicht als Fan). Bereits beim fünften Anfang 2012 brauchte es ein bisschen, doch dann mochte ich auch dieses wirklich gern. So ging es auch mit jedem weiteren. Das neue Album 『INFINITY』 ist bereits das achte. Und ich habe lange gezögert, ob ich es mir bestelle (was ich mit den Alben bislang immer gemacht habe, die Singles und Mini-Alben kaufe ich dagegen mittlerweile fast ausschließlich digital). Normalerweise bieten einige Shops zumindest einige Tage vor der Veröffentlichung Samples, die über wenige Sekunden hinausgehen. Es gab zwar ein Video der Band, wo es solche Zusammenschnitte gab, aber ich wollte etwas haben, das länger war, bevorzugt vom Beginn der Songs, anstatt mitten aus den Songs gewählt. Doch das gab es nicht, bis zum Erscheinungstag. Idealerweise bietet gerade iTunes Previews, die 90 Sekunden lang sind. Und diese habe ich mir angehört. Den ersten Song kannte ich, weil er bereits im Vorfeld von der Band mit PV veröffentlicht worden war. Titel 5 und 7 waren bereits Singles gewesen, auch diese waren grundsätzlich nicht neu für mich (wobei der eine von beiden zumindest teilweise neu aufgenommen worden war). Beim 4. Titel habe ich die Seite vom Shop aufgerufen und das Album nebenbei bestellt. Ja, ich bin dorthin zurückgekommen, wo ich damals war. Das Album hat mich sofort abgeholt, sofort berührt und ich musste es einfach im Regal stehen haben, statt nur digital auf meinem PC.  
 
Dieses Album ist weiterhin ganz typisch für diese Band.  
Einerseits sehr gemischt, von fröhlich-lockeren Klängen, über schnelle, harte, aber auch schwermütige Titel, gemischt mit sanften, wundervollen Balladen. Das ist etwas, das DaizyStripper von einem Teil der Bands, die ich sonst höre, unterscheidet und sie zugleich mit ihnen verbindet.  
Ein Blick ins Booklet hat mich schmunzeln lassen, denn wie zu erwarten gewesen war, gibt es jeweils einen Song, der vom Bassisten sowie dem Rhythm-Gitarristen geschrieben wurde, zwei stammen aus der musikalischen Feder des Lead-Gitarristen und der Rest kommt vom Drummer. Er ist der Main Composer und aus meiner Sicht ein kleines Genie. Allein die ganzen Stile dieser Band kriegt er im Grunde allein auf die Reihe. Dennoch bringen gerade die anderen ihre eigene Note mit in die Songs, weswegen es nicht dasselbe wäre, würde alles vom Drummer komponiert, es gibt einfach Unterschiede. Ich kann sie nicht in Worte fassen, aber nicht selten weiß ich vom Hören allein, welcher Song von wem komponiert worden ist.  
Was ebenso besonders zu diesem Album war, waren Ausschnitte der Produktion über Twitter. Es gibt immer wieder Videos, die nur die Gesangsaufnahme ohne jeglichen anderen Ton zeigen. Das gilt für den Vocal an sich, aber auch für Parts, die die Band gemeinsam gesungen … eigentlich geshoutet hat. Oder reine Gitarren-Parts. Das letzte Stück ist ein Piano-Stück (der Drummer hat als erstes Instrument Klavierspielen gelernt), davon gab es auch ein Video. 「HIDDEN PAIN」 (hänge ich auch unten ran, weil es mein Favorit des Albums ist) ist besonders auffällig auf diesem Album und auf seine Weise auch etwas Neues der Band. Der Growling-Part allein ist auch in dieser Video-Form auf Twitter von der Band gepostet worden. Einzeln haben sich diese Teile damals sehr komisch angehört, aber ich weiß, dass sowas abgemischt und allein durch die instrumentale Begleitung ganz anders wirkt als völlig für sich. Deswegen habe ich mir einen Teil davon auch noch mal angehört, nachdem ich das Album einige Male gehört hatte, weil der Eindruck einfach anders ist. Und ich finde es toll, dass sie solche Eindrücke mit den Fans geteilt haben (das ist ja gewissermaßen dasselbe wie Autoren, die Stellen aus dem Entstehungsprozess ihrer Bücher zeigen).  
 
Jetzt habe ich sehr viel nur über das neue Album geschrieben. Hauptsächlich liegt es wohl daran, dass ich langsam Zweifel bekommen hatte, ob DaizyStripper in ihrer Position bei meinen Top-Bands wirklich noch richtig aufgehoben sind. Sie sind nie unwichtig für mich gewesen, aber gerade nach den letzten Jahren und meiner Liebe für Gazette, hatte ich das Gefühl, dass mittlerweile Welten zwischen beiden Bands liegen, obwohl sie damals für mich an Wichtigkeit und Bedeutung auf einer Stufe standen (FeaDior und Jewel – als Bands, die es nicht mehr gibt – werte ich ein bisschen anders, weil es eben keine neuen Releases mehr gibt, auf die ich mich freuen kann). Doch dieses neue Album hat mir gezeigt, dass alles noch immer da ist, dass sie weiterhin dort hingehören. ♥  
 
Zusätzlich haben DaizyStripper 2016 eine Kampagne für ihr bevorstehendes 10-jähriges Jubiläum im folgenden Jahr gestartet gehabt: Jeden Monat gab es eine neue Veröffentlichung, die eines der Mitglieder kreiert hatte. Das war nicht ausschließlich Musik, aber sie begleitete die Releases natürlich. Ich muss zugeben, ich weiß nicht mehr alles davon, aber der Bassist hatte ein Fotobuch oder etwas in der Art, zu dem es einen einzigen Song gab. Gekauft habe ich nur die Sachen des Vocals und Drummers. Der Vocal hat ein Cover-Album rausgebracht, der Drummer ebenfalls zwei Cover-Album, allerdings hat er die Songs der Band als Piano-Versionen umgeschrieben. Der Lead-Gitarrist hatte ein Projekt mit dem Vocal einer anderen Band, dazu gab es – glaube ich – auch eine Single und ansonsten ein paar Auftritte. An mehr kann ich mich aber gar nicht mehr erinnern.  
 
Last but not least will ich noch erwähnen, dass DaizyStripper 2010 für kurze Zeit auch unter dem Namen Frantic EMIRY erschienen sind (völlig ohne Ankündigung, sie standen nur auf dem Line-Up eines Lives und nach dem Auftritt war dann schnell klar, wer sich dahinter verbarg). Lange Zeit wurde das als Alter-Ego-Band bezeichnet. Es gab damals eine Single, zu der auch ein PV gehört, dass ich ebenfalls mit unten ranhängen werde.  
Allerdings kam Ende 2018 die Ankündigung für Frantic EMIRY~second crisis~, wozu allerdings nur noch der Drummer der Band zählte (was nahelegt, dass FE eigentlich sein Projekt ist). Die anderen Mitglieder kommen aus anderen Bands. Sie haben den Single-Song von 2010 erneut aufgenommen (mir gefällt die alte Version besser – in den Empfehlungen an der Seite auf YouTube dürfte auch die neuere Version auftauchen, falls jemand neugierig ist -, einfach weil mir die neue zu überladen ist) und zusätzlich noch ein Mini-Album rausgebracht sowie ein paar Lives gespielt.  
 
Damit das hier jetzt nicht noch länger wird, streue ich mal ein paar Fotos von meinen Schätzen.  
Klassisches Merchandise habe ich leider nicht. Keine Shirts, aber auch nichts anderes, das üblich ist.  
Dafür durchaus so einige CDs und auch wenige DVDs.  
 
 
CDs und DVDs als Übersicht, von rechts nach links chronologisch aufsteigend  
 
 
Alben  
 
 
Singles mit Goodies, zwei davon in zwei Versionen  
 
 
links DVDs  
oben rechts BLUE PLANET JAPAN  
links daneben das Album vom Vocal  
darunter die beiden Alben des Drummers  
 
 
eines der Poster, die einer der Shops als Goodie mitsendet, ich habe noch wenigstens eines mehr, aber dieses ist das einzige, das ich aufgehängt habe  
 
Und damit komme ich zu den Videos.  
Wie so oft springe ich ein bisschen durch die Gegend.  
Außerdem werde ich – zumindest teilweise – die Daten dazuschreiben, wann die Songs auf einem Album oder einer Single erschienen sind.  
 
 
ダンデライオン (dandelion)  
23.08.2007  
Das war ihre erste Single, ihre erste Veröffentlichung überhaupt.  
 
春めく僕ら (harumeku bokura)  
03.03.2010  
Der Song kam zeitgleich mit dem Auftauchen von Frantic EMIRY raus.  
 
World End von Frantic EMIRY  
03.03.2010  
 
G.Z.S.K.K  
14.05.2014  
Das ist die Single, die sie mit nur einem Gitarristen veröffentlicht haben, also nicht wundern, dass es durchgängig nur vier Member gibt.  
Das zeigt außerdem recht gut eine etwas andere Seite als die bisherigen Songs von DaizyStripper, obwohl sie zu dem Zeitpunkt nicht neu war.  
Der Titel wirkt übrigens komisch und lange Zeit wusste ich auch nicht wirklich, was sich dahinter verbirgt, bis ich ein Interview gelesen habe. Im Song selbst taucht 現在進行形 (genzai shinkoukei) auf, das „present continuous tense“ bedeutet. In dem Interview haben sie gesagt, dass der Song das derzeitige Sie zeigt, das, was sie als Band zu der Zeit sind. Mit dieser Textstelle und der Aussage aus dem Interview, bin ich sicher, dass die Buchstaben eben genau dafür stehen: GenZai ShinKouKei.  
 
KISS YOU (KISS mix)  
Eigentlich ist der Song als Single bereits am 15.06.2011 erschienen (das ist die etwas verschobene Single durch den Tsunami), es gibt auch ein PV dazu. Diese Version ist auf dem Album 『AIR』 am 11.01.2012 erschienen.  
 
色彩ヴィヴィッド (shikisai vivid)  
04.11.2009  
 
東京ホライズン-Day&Day- (Tokyo horizon -Day&Day-)  
12.12.2012  
Es gibt auch noch eine Version namens 「東京ホライズン-NIGHT AND DAY-」 (Tokyo horizon -NIGHT AND DAY-), aber beide sind komplett unterschiedliche Songs.  
 
Zero Crysis  
05.10.2011  
Das ist der Opener eines der Alben aus dem Jahr 2011.  
 
ARREST  
21.01.2015  
Das ist der Song, mit dem der andere Gitarrist wieder in die Band zurückgekommen ist. Das zeigt sich auch in dem PV und mir beschert es jedes Mal Gänsehaut.  
Sie singen darin auch YNMRK, was für die Namen der Member steht: Yuugiri (Vo.), Nao (Gt.), Mayu (Gt.), Rei (Ba.) und Kazami (Dr. & Pf.).  
 
MISERY live  
Dieser Song ist nicht von DaizyStripper.  
Wer die Visual-Kei-Szene ein bisschen kennt, ist vermutlich schon mal über den Namen hide gestolpert oder kennt ihn aus seiner Solo-Zeit oder als Mitglied bei X Japan.  
Am 03. und 04.05.2008, als es DaizyStripper noch nicht mal ganz ein Jahr gab, fand das „hide memorial summit“ statt, wo unter anderem Songs von hide durch andere Bands gecovert wurden. Dort ist diese Aufnahme entstanden.  
Ich muss zugeben, dass ich mich weder mit hide noch mit X Japan je befasst habe und den Song vorher nicht kannte. Aber unabhängig von der nicht so berauschenden Qualität bin ich diesem Song sofort verfallen. DaizyStrippers Sänger versteht es so viel Gefühl in den Song zu legen, obwohl sie als Band noch nicht so viel Erfahrung hatten und bereits zu diesem Zeitpunkt vor so einem großen Publikum (50.000 Leute, was für eine Indie-Band natürlich eine unfassbare Erfahrung ist) zu spielen und trotzdem so einen Auftritt hinzulegen, hat mich durchaus überrascht.  
(Ich habe mir das Original später auch noch angehört, aber ich bevorzuge diese Version, allein weil sie ruhiger ist und mehr Emotionen vermittelt. DaizyStripper haben den Song auch noch für ein hide-Tribute-Album aufgenommen, aber die Live-Aufnahme gefällt mir noch ein bisschen besser.)  
 
彼女はエメラルド (kanojo ha emerald) (ich könnte auch emerarudo schreiben, aber das versteht dann immer keiner xDD)  
01.08.2012  
 
ひとつだけ~We Are The One~ (hitotsu dake~We Are The One~) von BLUE PLANET JAPAN  
Das ist nicht das vollständige Video, aber das, was damals offiziell hochgeladen wurde. Mit Kauf der Single wurde automatisch ein Teil ans Rote Kreuz gespendet, was für mich ein zusätzlicher Grund war, die Single zu kaufen (wenn auch längst nicht der einzige).  
 
明日が来るなら (ashita ga kuru nara)  
11.01.2017  
Eine sehr typische Ballade für DaizyStripper, aber auch absolut wundervoll.  
Confession: Ich kann das Video nicht schauen, ohne in Tränen auszubrechen. Unter anderem auch aufgrund des Textes (da ich nicht übersetzen kann, auch wenn ich bei der Textstelle sicher bin, was dort steht, ich aber nicht mal zusammenfassend gut übersetzen kann, auch nicht von Englisch zu Deutsch, setze ich jetzt nur die Textstelle rein und wers versteht, gut, für den Rest tut es mir leid):  
「限られた時の中で 音が枯れても  
声が消えるまで 唄っているよ」  
 
HIDDEN PAIN  
01.03.2020  
Dieser Song ist sehr wechselhaft, er beginnt technisch, klingt fröhlich und wechselt dann ins absolut dunkle, schwere, rein von der Stimmung.  
Ich bin überzeugt, dass er sich um Depression oder ähnliches handelt, obwohl ich den japanischen Anteil der Lyrics nicht zusammenhängend verstehe. Vielleicht kriege ich das ja irgendwann mal hin, aber noch reichen meine Kenntnisse dafür nicht aus.  
 
So, und damit beende ich das hier jetzt.  
Wie ihr unter den Titeln teils sehen könnt, gibt es viele Details, die ich sehe, höre, wahrnehme und davon gibt es eigentlich noch viele viele mehr. Auch diese Auswahl an Songs ist schon sehr klein (obwohl es nicht wenige sind). Über Austausch freue ich mich immer, aber die Wahrscheinlichkeit, dass jemand das hier liest und sich auch viel mit der Band befasst hat, ist natürlich sehr gering.  
 
Ich frage dennoch, kennt ihr DaizyStripper?  
Wenn ihr euch die Songs angehört habt, wie ist euer Eindruck?  
Ist diese Band etwas für euch oder so überhaupt gar nicht?  
 
Bis denne ☆

Ich habe keine Lust mehr!

Ich habe keine Lust mehr, mit -Isten zu diskutieren, mich zu rechtfertigen, mich zu erklären, mich zu … egal was.

Ich habe keine Lust mehr, über Alltagsrassismus zu diskutieren, den Menschen nicht erkennen wollen. Es war schon immer so? Witze hat es schon immer gegeben? Dementsprechend müssen Betroffene sie ertragen, wenn sie nicht mit Scheuklappen und Gehörschutz draußen rumlaufen wollen? Falsch! Nicht die Betroffenen müssen etwas an sich ändern, sondern die Rassisten. Und sie können noch so gegen rechts sein. Solange sie rassistische Äußerungen machen, sind sie Rassisten. Ob sie das hören wollen oder nicht. Solange sie mit „stimmt, aber …“ antworten, haben sie nichts verstanden. Und zeigen auch keinerlei Bereitwilligkeit, ihre Äußerungen und Einstellungen auch nur zu überdenken. Das Aber negiert das Stimmt völlig. Da könnt ihr das Stimmt auch gleich weglassen. Wenn etwas nur stimmt, wenn es in eure Denkprozesse, die ihr nicht hinterfragen wollt, passt, dann will ich nicht mit euch diskutieren.

Ich habe keine Lust mehr, meinen Namen zu erklären, ihn zu rechtfertigen, ihn zu verteigen. Es ist mein Name. Er ist kein Gegenstand. Und es interessiert niemandem, wem außer mir er gefällt. Oder ob ein anderer besser gefällt. Den Namen hinterfragt man schon nicht, wenn es sich um den handelt, den jemand von seinen Eltern bekommen hat. Aber den, den sich eine Person selbst ausgesucht hat, respektiert man einfach und fertig. Unabhängig davon, ob man die Hintergründe kennt. Die Hintergründe für die Wahl dieses speziellen Namens oder die Hintergründe, warum diese Wahl für die Person überhaupt wichtig ist.

Ich habe keine Lust mehr, mich ständig erneut zu erklären. Zu hören „ich weiß ja auch nicht, wieso …“, obwohl ich die Gründe bereits mehrfach erläutert habe. Ich bin es leid, das Gefühl zu haben, ich hätte mich auch mit der Wand vor mir unterhalten können. Ich bin es leid, auf diese Weise vermittelt zu bekommen, dass meine Entscheidungen, meine Bedürfnisse …, dass ich nicht akzeptiert werde. Ob das nun Absicht ist oder nicht, ist mir dabei herzlich egal.

Ich habe keine Lust mehr, zu sehen, wie Fans die Entscheidung einer Band infrage stellen und sich darüber beschweren, während die Band sie zum Schutz der Fans getroffen hat. Eine Entscheidung, die monatelange Arbeit und Vorfreude über den Haufen wirft. Die das verschobene Live vielleicht nachholen lässt, aber das Konzept dabei dennoch nicht mehr funktioniert, weil dies nur an diesem einen Tag der Fall gewesen wäre. Wie können diese Menschen sich als Fan bezeichnen, wenn sie hinterher die Band angehen. Ich verstehe Frustration auf die Situation. Aber nicht, diese Frustration an der Band auszulassen, die immerhin selbst davon betroffen ist.

Ich habe keine Lust mehr, dass mein Geschlecht übergangen wird. Ich bin keine Frau. Ich habe es schon einmal gesagt, ich möchte nicht weiblich angesprochen werden (womit ich nicht kritisiere, wenn Fehler unterlaufen, es gibt Menschen, die sich umgehend dafür entschuligen und das ist völlig in Ordnung für mich). Mich interessiert nicht, ob Menschen Gewohnheitstiere sind oder nicht. Ich bin auch eines. Aber es hat etwas mit Respekt zu tun, diese Gewohnheiten nur bei den eigenen Belangen auszuleben, aber nicht bei denen anderer Menschen.

Bis denne ☆

Bands, die ich liebe – D’espairsRay

 
 
Die Wahl des Datums für den Band-Beitrag im November ist Absicht. Ganz spezifische Absicht. Wobei ich zwischen vergangenem und diesem Freitag wählen konnte. Warum? Darauf gehe ich nachher noch ein.  
 
Mit der heutigen Band – D’espairsRay – kehre ich mal wieder sehr zu meinen Anfängen in der japanischen Musik zurück. Kaum dass ich damals angefangen hatte, bin ich unter anderem über diese Band gestolpert. Sie zählte zu den bekannteren in der Szene hier in Deutschland und somit konnte ich sie gar nicht übersehen. Sie waren gefragt und dadurch auch viel zu hören, aber ich konnte sie auch recht schnell live sehen. Selbst im hiesigen Fernsehen habe ich sie gesehen, wenn auch nur in einer spezifischen Sendung (und das gilt nicht nur für D’espairsRay). Viva+ hatte damals eine Sendung namens „Get the clip“ und es gab eine Folge, in der nur japanischen Bands vertreten waren (eventuell sogar nur auf Visual Kei beschränkt).  
 
 
 
 
Im November 2006 habe ich D’espairsRay das erste Mal live sehen dürfen, ein ganz wundervoller Tag, umgeben von vielen Menschen, die mir damals sehr wichtig waren. Noch vor Beginn der Show gab es eine Ankündigung, nämlich dass eine Woche später – am 29.11. – eine Autogrammstunde stattfinden würde (ja, heute ist es genau 13 Jahre her und deswegen poste ich das hier auch heute). Sie fand im NeoTokyo statt, dem Shop, den ich hier schon mehrfach erwähnt habe. Die Besitzer des Shops haben ein Label, bei dem sie diverse japanische Bands unter Vertrag haben und einige von ihnen haben sie damals hier auch auf den Touren begleitet, unter anderem eben D’espairsRay. Das hat wiederum dazu geführt – naja, nicht das allein -, dass ihre Musik auch so oft genug im Shop lief, wenn wir dort waren (und ich habe da zeitweise halb zum Inventar gezählt xDD), weil einer der Angestellten die Band begleitet hatte und selbst mochte.  
 
 
 
Konzertkarten:  
links 2006, mit Autogrammen  
oben 2009, eines der beiden Konzerte, die ich während dieser Tour gesehen habe  
rechts 2010, Abschiedstour  
 
Ich kategorisiere Musik nicht gern, das habe ich ja auch bei den anderen Beiträgen nicht gemacht. Ich kann nicht mal wirklich sagen, was mich damals schnell an ihnen gefesselt hat, wobei, eines war ganz sicher die Stimme. Aber definitiv nicht sie allein. Ebenso ist es vor allem die Musik, die sie in der Mitte produziert haben, die mir am meisten gefällt. Die älteren Sachen kenne ich kaum, ich weiß einfach nur, dass sie existieren und kenne nur ein paar wenige vereinzelte Lieder. Und im Laufe der Zeit ist mir die Musik verglichen mit zuvor zu sehr Mainstream geworden, zu glatt. Auch dort gibt es einzelne Songs und live war die Band immer ein mega Erlebnis. Aber auf die größere Menge war es irgendwo in der Mitte ihres Schaffens, wo ich so richtig gefangen war.  
 
Dennoch habe ich festgestellt, dass ich mich bei den Songs nicht entscheiden kann, weswegen ich weiter unten auch mit richtig vielen Videos anrücke.  
 
Aber erstmal noch zurück. Ich durfte sie insgesamt noch weitere drei Mal sehen, nämlich zwei Mal 2009 und auf ihrer Abschiedtour 2010. Diese war eigentlich nur für eine Pause angekündigt, weil der Vocal gesundheitliche Probleme hatte, doch einige Monate später kündigten sie das Aus der Band an. Die Gründe waren dieselben, aber es war halt viel endgültiger. Die Hoffnung geben die Fans (inklusive mir) aber bis heute nicht auf, dass die Band irgendwann vielleicht doch wieder zusammenfinden könnte. Auch wenn alle Mitglieder mittlerweile in anderen Bands stecken. Der Gitarrist ist allein zu einer anderen Band gestoßen, Bassist und Drummer haben mit ein paar anderen eine neue Band gegründet, die auch alle nach wie vor aktiv sind (letztere habe ich bereits auch einmal live gesehen). Der Vocal ist seit diesem Jahr in einer Band, noch recht neu. Und genau daher kann ich sagen, dass die Stimme allein nicht reicht. Es ist seine, ganz eindeutig, und die Samples und den einen Song, die es bislang gibt, zu hören, holt viele Erinnerungen hervor, aber es ist bei Weitem nicht dasselbe wie D’espairsRay. Für mich ist es viel flacher. Das bedeutet nicht, dass es weniger gut ist, es trifft nur viel weniger meinen Geschmack. Trotz allem bleibt die Hoffnung. Auch weil sie die selbst ab und zu schüren, indem sie zu ihrem Band-Geburtstag jedes Jahr gratulieren und so weiter. Wenn es so sein soll, wird es irgendwann passieren. Und wenn nicht, dann machen sie mit den Leuten und Bands weiter, worauf sie Lust haben. Für mich ist das alles okay, auch wenn ich zumindest die Lives vermisse.  
 
 
 
Tourshirt 2010 vorn und Stulpe Tour 2006  
 
 
 
 
Tourshirt 2010 hinten  
 
 
 
 
Die signierten Bilder der Autogrammstunde 2006.  
Ich habe sie in dem Rahmen angeordnet mit ein wenig Gestaltung.  
(ja, die Weihnachtsdeko hängt noch vom letzten Jahr)  
 
Und jetzt komme ich zu den Videos. Bunt gemischt durch die Zeiten, ebenfalls mal die eher energiegeladenen und mal die wirklich ruhigen Songs. Klickt euch durch, das ist eine bunte Mischung.  
 
 
 
Garnet  
 
 
 
BORN  
 
 
 
Squall  
 
 
 
Marry of the blood  
 
 
 
闇に降る奇跡 -Classical White Ver.- (yami ni furu kiseki -Classical White Ver.-)  
 
 
 
琥珀 (kohaku)  
 
 
 
R.E.M-冬の幻聴- (R.E.M -fuyu no genchou-)  
 
 
 
in vain  
 
 
 
PARADOX 5  
 
 
 
Lizard  
 
 
 
Human-clad monster  
 
 
 
Screen (einer meiner absoluten Favoriten)  
 
 
 
„Forbidden“ Das ist der einzige Live-Song, den ich mit reinpacke. In etwa so habe ich ihn 2006 erlebt und er begeistert mich heute noch genauso wie damals.  
 
Wer von euch kennt D’espairsRay? Gefällt euch ihre Musik? Wenn ihr die Songs angehört habt, welchen mögt ihr am meisten?  
 
Bis denne ☆

Bands, die ich liebe – GANGLION

 
Da bin ich wieder mit dieser Reihe.
Es ist unglaublich lange her, seit ich über Bands geschrieben habe. Aber seit ich im Juni auf den Konzerten von the GazettE gewesen bin, lief lange Zeit gar keine andere Musik bei mir und dadurch konnte ich mich auch nicht mit der nötigen Aufmerksamkeit diesen Beiträgen widmen. Mittlerweile habe ich meine Playlist ein wenig erweitert und starte in diesem Monat wieder.

 
Die heutige Band habe ich 2012 das erste Mal gehört, obwohl sie schon eine Weile zuvor angefangen hatten, nämlich 2010. Ich hatte den Namen GANGLION schon mehrfach gelesen gehabt und weiß gar nicht mehr genau, wieso ich dann mal in die Musik reingehört habe. Ich weiß nur noch, dass ich direkt mit ihrem damals aktuellen PV 「TWILIGHT」 gestartet habe und mehr hören wollte.

 
Wie üblich habe ich YouTube zurate gezogen und 2012/2013 die Chance genutzt, als eine Freundin für sechs Monate zu einem Praktikum in Japan war, verschiedene ihrer Releases zu kaufen, eines sogar per Vorbestellung, was dann wieder ein Goodie beinhaltete, in diesem Fall ein signiertes Foto eines der Bandmitglieder. Auch für eine der andere CDs gabs einfach dafür, dass meine Freundin sie in einem der Geschäfte vor Ort gekauft hat, noch eine DVD mit Offshot-Szenen vom Videodreh dazu. Das war für mich überraschend, weil die Single bereits 2011 erschienen war und es diese Goodies für gewöhnlich nur für die vorbestellten Exemplare gibt.

 
Leider war es im Laufe der Zeit immer mehr so, dass mir einige Songs nicht so sehr gefallen haben, weswegen ich im späteren Verlauf auf digitale Käufe umgestiegen bin und nur einzelne Songs, die mir wirklich gut gefallen haben, gekauft habe. Ebenso gibt es einige CDs, die sie nur live verkauft haben. Als sie 2016 bekannt gegeben haben, dass sie aufhören, wurden diese Releases dann allerdings auch digital angeboten (das werden sie bis heute), die physischen Exemplare wurden wohl auch über ihren Online-Shop verkauft, habe ich gelesen.

 

 
Was GANGLION von den meisten Bands, die ich höre, unterscheidet, ist, dass es eine Band ausschließlich mit weiblicher Besetzung ist. Ich mag Frauenstimmen oft nicht sehr, was – so glaube ich – daran liegt, dass ich tiefere Klänge bevorzuge, selbst wenn viele der Männer in den japanischen Bands auch höher singen als so einige in den westlichen, es gibt trotzdem Unterschiede zwischen den Männer- und Frauenstimmen, und ich empfinde die Männerstimmen meist als angenehmer (ich verwende übrigens tatsächlich gerade diese beiden Kategorien, weil die Vocals sich entsprechend eingestuft haben, soweit ich das überblicken kann). Auch bei der Sängerin von GANGLION mag ich die Songteile, in denen sie tiefer singt, meist mehr als die höheren Parts, vor allem, wenn es in etwa eine Tonhöhe am Stück bleibt und nicht viel gewechselt wird.

 
Die Band war zwei Mal in Deutschland, beide Male 2015. Einmal im April und dann noch mal im November. Da sie beide Male nicht in Berlin gespielt haben, musste ich darauf verzichten, sie zu sehen, was ich im Nachhinein, als sie ihre Auflösung bekannt gaben, sehr schade fand. Warum sie aufgehört haben, weiß ich gar nicht so genau, was ihr größtes Pech war, war wohl eine dauerhafte Bassistin zu finden. Immer wieder musste eine aufhören (zumindest teils aus gesundheitlichen Gründen) und ersetzt werden.

 
Mittlerweile macht ein Teil der Band weiterhin Musik, über manche Mitglieder weiß ich nicht, was sie heute tun, andere sind meines Wissens zumindest immer noch mit der Musik verbandelt, wenn auch eher im Hintergrund.

 
Wie immer habe ich ein paar Videos rausgesucht.

 
Allen voran mein Lieblingssong der Band, von ihrem ersten Release, einem Minialbum, dass denselben Titel wie der Song trägt.
「Returns to you」
Dieser Song ist fest mit einem meiner Projekte verknüpft, das für mich eher ein Übungsprojekt ist und bleiben wird. Er lief damals, als ich über zwei der Figuren viel nachgedacht habe und hat sich an sie rangehangen und egal wie rum, ob ich an die Figuren denke oder den Song höre, das jeweils andere ist automatisch auch in meinem Kopf.

 
Dann habe ich einen Teaser für eine ihrer späteren EPs, dieser zeigt ein bisschen mehr die Vielfalt ihrer Songs. Gekauft habe ich davon tatsächlich nur 「Dearness」 als einzelnen Song via iTunes, da dieser Release schon unter diese fällt, wo mich der Rest nicht mehr ausreichend überzeugen konnte.
『INFINITY』 Teaser

 
Da ich den eben erwähnten Song ebenfalls unglaublich liebe, kriegt ihr ihn hier in voller Länge, sogar mit ein paar Fotos der Band und Text sowie Übersetzung.
「Dearness」

 
Abschließend habe ich noch einen weiteren Song, den ich sehr gern höre (einer von noch einigen, ein anderer – 「脈」 (myaku) – läuft gerade, während ich das hier tippe ^^), den die Band auf ihrem Account gepostet hatte. Er ist nicht vollständig und stammt von ihrem einzigen Album 『WORLD』. Sie haben das Video bereits drei Wochen vor Veröffentlichung des Albums online gestellt und obwohl ich das Album ohnehin kaufen wollte, hat mich der Song darin bestärkt.
「Catch your way」

 
Habt ihr schon mal von dieser Band gehört? (der Name ist für eine Google-Suche nicht sonderlich geeignet)
Gefällt sie euch?
Hört ihr eigentlich lieber hohe oder tiefe Stimmen?

 
Bis denne ☆

Fragen an mich

 
Ich habe vor ein paar Wochen auf Twitter und FB mal einen Versuch gestartet. Und zwar habe ich euch gebeten, mir Fragen zu stellen.
Allerdings habe ich es bewusst als Versuch bezeichnet, weil ich nicht mit vielen Reaktionen gerechnet habe. Immerhin bin ich selbst absolut unkreativ, wenn es darum geht, anderen Fragen zu stellen.
Die Ausbeute war auch gering, die ersten Fragen hier sind die, die ihr gestellt habt. Für alles weitere habe ich aus verschiedenen Fragen, die ich über die Jahre gesehen und gesammelt habe, rausgesucht.

 
Mein Ziel war gewesen, euch das zu beantworten, was euch interessiert. Aber ich wollte die gestellten Fragen auch nicht einfach sein lassen, sonst hätte ich das hier fallen lassen. Deswegen habe ich für den Rest selbst Fragen zusammengesucht und hoffe, dass euch die Antworten nicht langweilen. ^^

 
Und bevor ich anfange: Danke an diejenigen, die mir Fragen gestellt haben. ♥

 
01. Wenn du ein Tier sein könntest, welches wärst du und was würdest du tun?
Ich denke über diese Frage nach, seit ich sie gesehen habe und das sind mittlerweile dreieinhalb Wochen.
Nach wie vor habe ich keine eindeutige Antwort.
Einerseits habe ich eine große Nähe zu Katzentieren und wäre es eines davon, dann wohl ein Gepard, mein Lieblingstier.
Gleichzeitig mag ich die Vorstellung vom Fliegen, was jegliche Vogeltiere in den Fokus rückt.
Was ich tun würde? Da ich Tiere nicht gern vermenschliche wohl das, was für sie typisch ist. Leben. Jagen. Fressen. Schlafen. Überleben. Sofern möglich.

 
02. Schreibst Du aktuell an einem Projekt und wenn ja, worum geht es da grob?
Nicht im herkömmlichen Sinn.
Ja, es gibt da ein Projekt, an dem ich arbeite, aber das ist sehr alt und ich mache das nur für mich.
Ich bin momentan an einem Punkt, an dem ich nach Lösungen für Probleme beim Schreiben suchen muss und gleichzeitig davon ausgelaugt bin und deswegen alles erstmal ruhen lasse und viel weiter zurückgehe und einfach nur „nach Haus komme“. Das stimmt nicht ganz, weil ich meine anderen Projekte auch sehr liebe, aber dieses hier habe ich jahrelang nicht angeschaut und daher rührt dieses Gefühl.

 
03. Wenn dein Leben ein Buch wäre, was wäre der erste Satz?
Einfach ist für andere.

 
04. Welche Vorurteile haben andere Menschen häufig, wenn sie dich das erste Mal sehen bzw. das erste Mal mit dir reden?
Ich weiß es nicht sicher. Aber ich denke, die meisten halten mich für desinteressiert, distanziert und eventuell auch überheblich.
Zum einen bin ich anfangs oft recht ruhig. Und ich beherrsche Smalltalk nicht. Wenn man mir also einen recht durchschnittlichen Satz gibt, weiß ich meist nicht, wie ich ihn aufgreifen soll. Ich bin da auch nicht schlagfertig. Also schweige ich bisweilen sogar nur. Und daher kann ein desinteressierter Eindruck schnell entstehen. Obwohl ich eigentlich nur überfordert bin. Und die meisten meiner Interessen decken sich nicht mit denen anderer und genau dort befinden sich die Aufhänger, über die man mit mir ins Gespräch kommt.

 
05. Was ist für dich das Wichtigste im Leben? Das können Familie, Freunde, Werte, aber auch materielle Güter sein.
Musik. Nichts kann mich so schützen, verletzen, halten und fallen lassen, aufmuntern und traurig machen, ruhig werden oder aufgebracht sein lassen wie Musik es tut. Sie kann alles mit mir machen, egal in welche Richtung. Sie ist mein Leben. Sie ist meine Grundnahrung (neben der, die physisch nötig ist). Ohne sie könnte ich nicht leben.
Das Schreiben folgt etwas danach. Es ist so wichtig geworden (gar nicht mal das reine Schreiben an sich, sondern meine Geschichten und die Projektarbeit an sich). Ich hätte nie gedacht, dass ich mal jemand sein würde, der es braucht, Geschichten aufzuschreiben, der sich ständig damit befasst, um besser zu werden, der sich kräftig kritisieren lässt, um daraus etwas zu lernen.
Internet und PC. Ich gebe ganz offen zu, dass ich beides brauche. Ich verbringe den Großteil meines Tages dort. Ich lebe vor meinem PC, wenn ich zu Haus bin. Ich kommuniziere zu großen Teilen mit anderen Menschen (ich habe bei Weitem nicht nur in Deutschland lebende Kontakte), ich lerne darüber sehr viel, ich verfolge meine Musikszene (die aus Japan kommt), alles. Was am PC nicht über das Internet läuft (Musik hören, der reine Schreibprozess), kommt dann noch dazu.

 
06. Welches ist dein favorisiertes Instrument?
Drums.
Zumindest sind sie es, worauf ich oft den Fokus lege. Nicht allein, aber doch verstärkt.
Ich mag vor allem den basslastigen Sound, also Bassdrum (ja, vor allem, wenns mehr als eine ist) und Toms.

 
07. Schläfst du mit deinen Jalousien oben oder runter?
Bei mir sind es Gardinen, aber sie sind komplett dicht zugezogen und festgesteckt. Da sie nicht blickdickt sind, habe ich sogar zwei übereinander hängen. Ich bin sehr lichtempfindlich (weswegen ich bei Tageslicht immer mit Sonnenbrille zu sehen bin, auch in Räumen, in die Tageslicht dringt), weswegen ich das brauche.

 
08. Was ist die größte Sache, die du nicht abkannst?
Lügen/Unehrlichkeit. Ignoranz. Ungerechtigkeit.

 
09. Zählst du manchmal deine Schritte beim Gehen?
Kommt durchaus vor, vor allem bei Treppenstufen. Ist eine tolle Möglichkeit, um das Zählen in anderen Sprachen zu üben. xDD

 
10. Was ist dein allerliebster Film?
Mad Love – Volle Leidenschaft (mit Drew Barrymore und Chris O’Donnell)
Völlig unterschätzt, eigentlich komplett untergegangen, aber ich liebe ihn.

 
11. Welche Filme kannst du immer wieder schauen und liebst sie trotzdem?
Siehe vorige Frage.
Außerdem Romeo & Julia sowie Moulin Rouge, beide von Baz Luhrmann.

 
12. Wer war die letzte Person, die du geküsst hast / die dich geküsst hat?
Meine Ex-Freundin. Was dann gute zehn Jahre zurückliegt.

 
13. Findest du Weihnachten stressig?
Stressig? Ich weiß es nicht.
Ich kann Weihnachten nicht leiden.
Für mich ist es mit plötzlichem „Friede, Freude, Eierkuchen“ ab dem 24. verbunden, das nach dem 26. wieder endet. Denn es ist ja in der Zeit Weihnachten. Den Rest des Jahres kann man streiten, aber doch bitte nicht in dieser Zeit.
Also ja, irgendwie ist es dadurch stressig, gleichzeitig bin ich mittlerweile an dem Punkt, an dem ich denke, macht was ihr wollt, wenn ihr mich nervt, bai.

 
14. Was ist deine Lieblingsfarbe?
Schwarz!
Gefolgt von violett.
Und smaragdgrün.

 
15. Welches Parfüm benutzt du?
Je nachdem, wozu ich Lust habe.
Im Alltag ohnehin meist nur ein Deo, wenn mir aber nach Parfüm ist, ist es meist Tomo von Annayake (und wers kennt, weiß, dass das in der Herrenabteilung steht). Sehr selten ist es Laura von Laura Biagiotti.
Ich mag keine sehr süßen Düfte. Und auch keine sonderlich blumigen.
Wenn es in die typisch weibliche Richtung gehen soll, sollten die Düfte noch immer irgendwie frisch/fruchtig riechen, damit sie mir gefallen. Wenn ich nicht eben eh Herrendüfte bevorzuge.

 
16. Welches war dein liebstes Schulfach?
Musik!
Es gab nichts besseres auf der Schule.
War sogar einer meiner beiden Leistungskurse in den Abijahren.

 
17. Auf wie vielen Konzerten bist du schon gewesen?
Wenn ich nur die Konzerte japanischer Bands zähle, sind es 47.
Die anderen sind 46.
Wobei ich Events, auf denen mehrere Bands gespielt haben, für jede Band einzeln zähle, außer bei manchen Vorbands, abhängig davon, ob ich die Band vorher kannte und sie mich interessiert hat oder nicht (ich habe beispielsweise 2007 vor Dir en grey eine Band gesehen, deren Name mir schon wieder nicht einfällt, obwohl ich ihn erst vorhin gesehen habe, wenn ich mich nicht mal mehr an den Namen erinnere, kann ich auch das Zählen lassen; Silverchair waren dagegen Vorband von Bush, aber für mich der wichtigere Grund, dorthin zu gehen, obwohl ich Bush auch sehr mochte, also zähle ich auch beide).

 
18. Wen hast du am häufigsten live gesehen?
Das habe ich gerade nur von den japanischen Bands zur Hand, weil sie die letzten über zehn Jahre fast vollständig allein darstellen.
ガゼット (Gazette) (6 x)
ムック (MUCC) (4 x)
D’espairsRay (4 x)
Dir en grey (4 x)
Plastic Tree (4 x)

 
19. Schläfst du bei laufendem Fernseher?
Nein, aber bei laufendem Radio. Ganz leise, aber ich brauche etwas, absolute Stille geht für mich nicht. Wenn am frühen Morgen der Straßenverkehr einsetzt, verstehe ich das Radio nicht mal mehr, aber bis dahin und am Sonntag brauche ich das.

 
20. Schreibst du Tagebuch?
Ja.
Einerseits habe ich einen Blog, der nicht öffentlich einsehbar ist, der seit zwölfeinhalb Jahren mein Tagebuch ist.
Zusätzlich habe ich als Kind mit einem klassischen Tagebuch angefangen, teils mit einem Eintrag im Jahr. Bis zum letzten Jahr habe ich dort an die fünfzehn Jahre nicht geschrieben. Ich schreibe nicht gern per Hand und ich denke, das hat sich dadurch irgendwann verloren. Mittlerweile schreibe ich seit einem Jahr überwiegend täglich kurz etwas rein und wenn es nur ein einzelnes Wort ist. Wenn es mal eine ganze Seite wird, ist es schon sehr viel.

 
Und das wars dann erstmal.

 
Mögt ihr solche Fragebögen?
Oder findet ihr das überflüssig?
Findet ihr sie gemischt besser oder lieber nur auf ein Thema bezogen?

 
Bis denne ☆

Routine. Routine?

 
Im Februar habe ich euch davon erzählt, was sich für mich mit Beginn des Jahres geändert hat.
Und im Zuge dessen habe ich mich vor allem an einer erneuten Routine fürs Japanischlernen versucht.

 
Jetzt – nach ungefähr einem halben Jahr – wage ich mal einen Blick darauf.

 
Das Bild oben zeigt es schon ein bisschen, wenn auch nicht völlig.

 
Das Schreibenüben der Kanji hat nicht wirklich funktioniert. Richtig regelmäßig habe ich es nur anfangs gemacht, doch der Eintrag dort im April war tatsächlich der letzte und auch davor gab es schon größere Lücken. Also habe ich jetzt mal wieder angefangen. Ich sage nicht mal etwas gegen einen Tag Pause, auch wenn ich weiß, dass das bei mir beim Routineaufbau nicht sonderlich hilfreich ist, aber manchmal geht es nicht anders.

 
Was das Lernen mit der App betrifft, sieht das Ganze ein bisschen anders aus.
Es gibt genau zwei Tage, an denen ich gar nichts gemacht habe, wobei an anderen nur sehr wenige Minuten mit Wiederholungen dran waren.
Diese beiden Tage waren reines Vergessen. Die App nutzt das Prinzip einer Chain/Kette. Und im März ist sie mir das erste Mal abgerissen, als ich ganz einfach nach einem Tag, an dem ich auch Unterricht hatte und wo ich erst gegen 21:00 Uhr zu Haus war, in den folgenden drei Stunden einfach vergessen habe, dass ich das noch machen muss (meist mache ich das vormittags, um genau das zu vermeiden). Ich habe dann zwar nach Mitternacht noch etwas getan, aber es wurde bereits dem folgenden Tag zugerechnet und an dem habe ichs dann einfach ausfallen lassen.
Das nächste Mal war Anfang Juli (dass es im März einen weiteren Kettenriss gab, als ich im IC nach Leipzig zur Messe saß und mangels Internetverbindung mein Fortschritt nicht übertragen und dadurch nicht gerechnet wurde, hat ja nichts damit zu tun, dass ich trotzdem was gemacht habe). Anfang Juli saß ich und war sieben Stunden lang damit beschäftigt, meine Gedanken zu meiner Konzertreise vom Juni aufzuschreiben (ja, mit Kurzfassen habe ich es nicht so) und da ist es mir an dem Tag auch durchgerutscht. Ist mir erst nach Mitternacht aufgefallen, also wars egal. Kette wieder kaputt (nach gut 100 Tagen am Stück), was solls, ist nicht mehr zu ändern.

 
Die kleinen Wiederholungen sind manchmal wirklich sehr wenig. Die Routine bleibt durch sie zwar drin (aber das finde ich mit der App allgemein viel einfacher als beim Schreibenüben), aber im Grunde mache ich da dann nicht viel. Doch manchmal geht mehr einfach nicht und ich bin auch nicht aufnahmefähig für neue Zeichen, weswegen ich dann auch nicht weiterlerne, sondern nur wiederhole. Wenn mir die App Wiederholungen anbietet, sind sie oft gut gemischt. Wenn es dort aber nichts gibt (und manchmal sind das keine 10 Stück am Tag) und ich das trotzdem anwähle, greift die App nur auf einen sehr kleinen Pool zurück und es sind gefühlt immer dieselben. Was dann auch keinen wirklichen Spaß macht und ich es deswegen sein lasse und dann eben nur ganz kurz mit der App arbeite.

 
Ich kann also sagen, dass die Routine nach wie vor nicht richtig sitzt (es braucht halt wirklich ewig, sowas zu verankern). Aber ich gebe auch noch immer nicht auf.

 
Habt ihr für dieses Jahr versucht, Routinen aufzubauen?
Wenn ja, welche?
Wie läuft es bei euch?

 
Bis denne ☆

Bands, die ich liebe – the GazettE

 
Vor dem heutigen Beitrag sitze ich und weiß weder, wie ich anfangen soll noch, wie ich ihn kurzhalten soll, ohne einfach nur ein paar Fakten zu listen.
Denn heute geht es um the GazettE (und ja, ich lege bei ihnen viel Wert auf diese Schreibweise, solange ich das „the“ verwende, ansonsten schreibe ich nur Gazette, wie die Aussprache hier üblicherweise auch lautet, das „the“ spricht eigentlich keiner mit, weil das auch erst mit der Änderung aus der Katakana-Schreibweise (ガゼット) 2006 hinzugekommen ist).

 
Als ich 2006 in die Fänge der japanischen Musik geraten bin, hat es nicht sehr lange gedauert, bis ich the GazettE entdeckt habe. Und das sogar in einem deutschen Magazin. Ich habe damals entweder in einer der Sommerausgaben der AnimaniA oder des Sonic Seducer ein Bild der Band gesehen und war – wie so oft – allein dadurch neugierig. Den Rest hat dann YouTube erledigt. Das war im Juni oder Juli 2006, denn sie haben Ende Juli auf der AnimagiC in Bonn gespielt und ich konnte es nicht mehr organisieren, dabei zu sein, weil ich zu kurzfristig davon wusste.

 
Anfangs waren sie eine Band von vielen, ich habe ständig neue kennengelernt, auch weil zu der Zeit immer wieder Konzerte in Berlin stattfanden und ich mir die entsprechenden Bands anhörte, um zu entscheiden, ob ich auf die Konzerte gehen würde oder nicht.
Doch Gazette liefen recht regelmäßig bei mir. Sie hatten in diesem Jahr ihr zweites Album veröffentlicht, waren zu einer Major-Band geworden, doch ich entdeckte für mich vor allem die älteren Sachen, mit denen sie angefangen hatten.

 
Als sie 2007 das erste Mal auf Tour außerhalb Japans gingen – wenn es auch nur eine kleine Europa-Tour war -, hatten sie sich bereits zu diesem Zeitpunkt bei mir an die Spitze geschoben. Und sie verweilen dort bis heute, wenn auch nicht mehr ganz allein. Sie sind für mich eine der wichtigsten Bands überhaupt, die so gut wie nie in meinen gemischten Playlists fehlt. Ihre Musik ist für mich vielleicht nicht physisch überlebenswichtig, doch jedes Mal, wenn ich sie längere Zeit nur sehr wenig oder nicht intensiv gehört habe, merke ich, dass ich sie brauche.

 
Und trotzdem habe ich einige Jahre nur sehr sporadisch verfolgt, was sie machen.
Ich war damals sehr aktiv in der Szene unterwegs, aber das Fandom schreckte mich irgendwann ab. Ich mag nicht detailliert darauf eingehen, warum, denn das ist möglicherweise nur Ansichtssache und ich will niemandem zu nahe treten, aber gegen Ende 2008 habe ich mich zurückgezogen. Ich habe mitbekommen, wenn etwas Neues rauskam, habe mir die Sachen online angehört, aber irgendwie wars das, zumindest gefühlt. Ich weiß, dass ich das nächste Album 2009 noch recht gut mitbekommen habe, wobei auch nur meine damaligen Favoriten hängen geblieben sind. Ähnlich lief es auch 2011 und 2012 bei den Alben ab, wobei ich einen Teil des 2012er Albums intensiver gehört habe. Aber vor allem die Singles dazwischen, sind bei mir halb durchgerauscht. Angehört, das Thema zur Seite gelegt. Infolge dessen weiß ich bis heute oft nicht sicher, welcher Song B-Seite auf welcher Single war, was ich ansonsten sehr gut differenzieren kann.

 
Dann kam das Jahr 2013 und die Band kündigte ihre erste Welttour an. Es würden fast sechs Jahre vergangen sein, seit ich sie gesehen hatte. Sechs lange Jahre nach einer Autogrammstunde und zwei Konzerten. Denn ich war 2007 selbstverständlich verrückt genug, sechs Stunden vor einer Autogrammstunde dazusitzen. Das Ganze fand in einem Einkaufscenter in Berlin statt und wir wurden stundenlang wie exotische Tiere begafft. Und so verrückt das klingt, ich bereue es nicht. Denn abgesehen von den Menschen dort, war die Autogrammstunde immer wechselnd auf 60 – 90 Minuten Dauer angekündigt. Ein paar Minuten, nachdem ich meine Autogramme hatte, wurde abgebrochen. Ja, ich würde mich für so etwas wieder so lange hinsetzen, wenn es mir wichtig genug ist. Denn die Schlange war hinter mir noch sehr lang. Die erste Tour hier, die einzige Autogrammstunde und von entsprechend weit kamen die Fans angereist.
Am Tag darauf gab es das Konzert in Berlin (das einzige, das sie hier je gespielt haben) und am nächsten war ich auch noch in Köln dabei.

 
Aber zurück ins Jahr 2013. Auch wenn so viel Zeit vergangen war, ich so viele andere Bands kennengelernt, kommen und gehen gesehen hatte, Gazette spielten weiterhin ganz oben mit.
Ab einen Monat vor dem Konzert habe ich mir ihre ganze Musik angehört, immer und immer wieder. Nur sie, nichts anderes. Ich entdeckte Songs wieder, die ich lange nicht gehört und tatsächlich vermisst hatte. Andere fühlten sich fast neu an, eben durch diese Art Pause in den vorigen Jahren. Es war alles so unglaublich intensiv (weswegen ich es zeitweise auch bewusst so handhabe, nur eine bestimmte Auswahl zu hören, Abstand kann unglaublich erfrischend sein, ganz auf Gazette verzichten, kann ich dennoch nicht).
Und dann kam das Konzert. Sie spielten in dem Jahr in Deutschland nur in Dortmund und München und ich hatte mich für letzteres entschieden. Nach einer recht nervenaufreibenden Zeit kurz vorher, weil meine ursprünglich geplante Unterbringung nicht funktionierte und zur selben Zeit das Oktoberfest stattfand, war letztlich alles geregelt. Abgesehen davon, dass ich zum ersten Mal allein woanders zu einem Konzert fahren würde, würde ich meiner Zimmernachbarin erst in München das erste Mal begegnen, kennengelernt hatten wir uns im Rahmen meiner verzweifelten Zimmersuche, bei ihr war jemand abgesprungen.
Das Konzert war unglaublich befreiend, ein Gefühl, das mich 2013 ohnehin oft getragen hat, auch wenn die Band sich sehr bedeckt hielt. Im August war eine neue Single erschienen, von der sie nichts spielten, im Oktober stand das nächste Album an, von dem sie auch nichts preisgaben. Aber nach all den Jahren war das völlig egal. Mein kleines Highlight war vermutlich, als sie 「Filth in the beauty」 spielten, ein Song aus den Jahren 2006/2007. Während der Wartezeit lief er beständig in meinem Kopf und weckte Erinnerungen an die Konzerte von 2007. Dass sie ihn spielen würden, damit hatte ich nicht gerechnet, aber sie taten es. Wie die meisten der Titel, die sie live spielen, ist er sehr energiegeladen, aber er hat auch das perfekte Tempo, um zu springen, passt super fürs Headbangen und gehört seit 2013 für mich zu einem Konzert dazu.

 
Da im darauffolgenden Monat das nächste Album erschien, verließ mich die Euphorie nach dem Konzert auch nicht. Ich hatte zwar ein kleines Tief, das sich bei mir nicht selten einstellt, wenn ich realisiere, dass ich wieder in den Alltag zurück muss, aber ansonsten fieberte ich dem neuen Album entgegen, die Band fütterte uns Fans mit kleinen Häppchen und dann war es soweit. Ich weiß gar nicht, wie lang die Intensität damals anhielt, aber das waren insgesamt locker drei Monate.

 
Das nächste Album folgte im Sommer 2015, ihm schlossen sich über das nächste halbe Jahr verteilt noch zwei Singles an und dann kam im Juni 2016 die nächste Welttour. Dieses Mal fuhr ich mit einigen Bekannten nach Köln, eine kleine Gruppe, was alles kostensparender gestaltete, aber ich habe dabei auch die Erfahrung gemacht, dass es mir den Freiraum nimmt, den ich brauche – im Leben an sich, aber auch hinsichtlich der Musik. Niemand der anderen war durch unangenehmes Verhalten daran Schuld, es hing einfach mit den Kompromissen zusammen, die in einer Gruppe notwendig werden.
Dies und ein paar weitere Fehlentscheidungen meinerseits stürzten mich in ein weit tieferes Loch und zogen schon damals nach sich, dass ich wusste, beim nächsten Mal wird es anders.

 
Letztes Jahr kam das nächste reguläre Album (es gab insgesamt noch zwei Alben in der Art von Best ofs, das erste meines Wissens nur eine Zusammenstellung, das zweite mit Re-Recordings und teilweise kleinen, teilweise sehr auffälligen Veränderungen, aber die führt die Band selbst nicht in den regulären Alben auf, weswegen ich sie jetzt nur hier erwähne) und am 22.12. folgte die große Ankündigung der nächsten Welttour.
Und ich habe in meinem letzten Beitrag erwähnt, dass ich „quasi Urlaub gemacht“ habe, denn Erholung war das nicht. Aber da ich hier rausgekommen bin und seit wirklich vielen Jahren nicht klassisch im Urlaub war (Verwandtschaftsbesuche und so zähle ich nicht) und ich wusste, dass die Kosten nicht gering sein würden, habe ich das für mich als meinen Urlaub deklariert.
Nach meinen Erfahrungen 2016 wusste ich, ich würde auf dieser Tour mindestens zwei Konzerte besuchen, also alle in Deutschland, so es denn nicht plötzlich mehr gäbe (das war nur 2007 so). Und ich wusste ebenfalls, ich würde mir ein VIP-Ticket leisten, vielleicht sogar auch zwei. Diese beinhalten einen früheren Einlass, früheren Zugang zum Merchandise (und das war mein eigentlicher Grund, das zu wollen, denn ich habe 2016 nicht alles bekommen, das ich wollte), ein sogenanntes Meet & Greet mit der Band, das aber eher ein Handshake-Event ist (ja, nach 2007 war das ein netter Gedanke, spielte für mich aber tatsächlich nicht die größte Rolle und sorgte auch dafür, nur ein VIP-Ticket zu kaufen) und ein Fangeschenk, das dieses Mal ein dünnes Handtuch war (wobei ich das zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste).
Ende Januar fand der Ticketverkauf statt und im Anschluss reservierte ich noch am selben Tag Zimmer in Köln und München und buchte ebenfalls die Bahntickets. Ich würde das dieses Mal komplett allein machen und höchstens andere Bekannte vor Ort treffen. Wer nicht involviert war, wusste nicht, dass ich das vorhatte (ich rede nicht gern über Dinge, die in der Zukunft liegen, vor allem, wenn sie mir wichtig sind).

 
Von Samstag bis Mittwoch war ich unterwegs, Reise nach Köln, ruhiger Abend, Konzerttag (und ich habe lange gar nicht realisiert, dass es endlich soweit ist), am nächsten Tag die Weiterreise nach München, ebenso entspannt (okay, in beiden Fällen, wenn ich von den anderen Gästen absehe, die waren echt nicht leise, weder in Köln noch in München), der nächste Konzerttag inklusive des Meet & Greets und dann die Rückreise. Bereits am Montag wollte ich eigentlich nur noch wieder nach Haus, denn anders als viele andere, bin ich nicht gern woanders. Ich reise nicht sonderlich gern, sondern halte mich lieber in meiner Wohnung bei meinem Mädchen (= Katze) auf. Doch ich wusste ja, dass der Dienstag sich lohnen würde und das tat er.
Im Rahmen der Konzerte hatten sich einige alte Kontakte wiederbelebt und es war toll Menschen nach Jahren wieder zu treffen. Das Konzert in Köln war schon extrem gut gewesen, sehr heiß (aber das war die Halle 2016 auch schon gewesen), aber auch sehr energiegeladen, außerdem recht emotional für mich. Das in München war noch viel heißer (ich war nie zuvor in einer so heißen Halle wie dort), aber auch seitens der Band weit beteiligter. In Köln haben sie gut gespielt, aber eher jeder für sich. Es gab kaum Interaktionen, die ich durchaus von ihnen kenne. Und genau das trat in München zutage. Es lockerte einfach alles auf.
Das Meet & Greet fand erst im Anschluss statt (ich hatte schon in Köln mitbekommen, dass es wohl an die 300 VIP-Tickets gab, was die Bezeichnung eigentlich lächerlich macht), ich vermute, sie hätten das nicht wie in der Vergangenheit vorher geschafft (der Einlass lag eine Stunde vor dem regulären Einlass und 300 Leute zu kontrollieren, durch das M&G zu bringen und am Merchandise-Tisch durchzuschleusen, ist in 60 Minuten schon sehr schwierig). Also hieß es warten, bis wir aufgefordert wurden, uns aufzustellen und dann ging es der Reihe nach einmal los. Die Jungs standen nebeneinander hinter einem Tisch, schüttelten einem die Hand und bedankten sich, das wars im Grunde auch. Aus dem Hintergrund wurden wir ständig aufgefordert, weiterzugehen, Umarmungen wurden regelmäßig verboten (und manche Fans fragten die Jungs trotzdem danach), manchmal gab es eine kurze Kommunikation über den Dank hinaus, aber dann war auch schon alles vorbei. Es war dadurch ähnlich wie 2007 bei der Autogrammstunde, auch da wurde permanent gedrängelt, man solle sich beeilen, obwohl die Jungs damals ja Autogramme schrieben und das Warten vor einem von ihnen nicht daran lag, sich nicht trennen zu wollen. Und obwohl beides sehr schnell ging – das waren immer nur wenige Sekunde – so fühlt sich das jedes Mal für mich unendlich an. Das war 2007 so und unterscheidet sich dieses Mal nicht.
Ich bin danach nicht länger dort geblieben, auch meine Bekannten wollten in ihr Hotel zurückkehren, ich musste aber am nächsten Morgen früh aufstehen und musste noch packen und ganz dringend duschen.

 
Das Ganze liegt jetzt gerade einmal drei Wochen zurück (wenn das hier online geht, sinds dreieinhalb Wochen) und ich bin noch immer nicht so richtig zurückgekehrt. Zumindest thematisch ist mein Kopf noch immer voll von Musik, voll von dieser wundervollen Band und lässt keinen Platz für anderes.

 
Gazette werden für mich immer etwas ganz Besonderes sein und wegen der Tour schreibe ich jetzt über sie, denn ich wusste, ich könnte mich jetzt nicht auf eine andere konzentrieren (der Beitrag zu MUCC kam zwar zwei Tage nach meiner Rückkehr online, tatsächlich habe ich aber die letzten drei Juni-Beiträge vor meiner Abreise geschrieben und geplant, weil ich wusste, dass mein Kopf dafür keine Kapazitäten haben würde, nicht mal für Beiträge ohne Musik).

 
Ich werde euch jetzt einfach meine Schätze zeigen, zwischen den Text haben sie heute irgendwie nicht so richtig gut gepasst also kommen sie einfach hintereinander.

 

CDs
(alle 9 Alben, eines davon in zwei Versionen, zwei Minialben und noch ein gesondertes)

 

DVDs

 
Tourshirt und Bandana, beides 2007

Vorderseite Shirt, Bandana ausgeklappt

 

Rückseite Shirt, Bandana gefaltet

 
Tourshirts 2013

Vorderseite

 

Rückseite

 
Tourshirt 2016 (links) und „Black Moral“-Shirt (im NeoTokyo gekauft)

Vorderseite

 

Rückseite

 
Merchandise 2019
Hoodie (links), Tourshirts

Vorderseite

 

Rückseite

 
Das war es im Groben. Es ist noch eine ganze Menge mehr Geld indirekt in die Band geflossen, aber dafür habe ich einen gesonderten Beitrag geplant und das betrifft auch nicht nur Gazette.

 
Jetzt fehlen nur noch die Videos.
Ein paar wenige habe ich ja schon im Dezember bei meiner Playlist für die Weihnachts-/Winterzeit verlinkt.
Mich zu entscheiden, fällt mir unglaublich schwer, denn Gazette haben in mittlerweile gut 17 Jahren so vieles gemacht, sie haben sich verändert, sind gewachsen und trotzdem immer noch unglaublich toll. Ich mag nach wie vor viele der alten Songs, auch wenn ich die aktuelleren häufiger höre.

 
Ich denke, ich starte einfach mal mit dem Song, mit dem ich glaube, sie kennengelernt zu haben. Er zählt nicht mal zu meinen Top-Favoriten. Ich weiß nicht sicher, ob es wirklich der erste Song war, aber es waren auf jeden Fall die Kostüme, die sie in dem Video tragen.
SILLY GOD DISCO

 
十七歳 (juunana sai) ist einer ihrer ältesten Songs, aus dem Jahr 2002 (das zeigt auch die Videoqualität). Trotzdem zählt er zu der sehr langen Liste meiner Favoriten. Er hat eine sehr eigene Art sich zu steigern und vor allem, wenn zum Ende die Gitarre noch mit im Hintergrund einsteigt, geht mir jedes Mal das Herz auf (wer wissen will, was ich meine, muss durchhalten).

 
Verglichen mit heute waren sie gewissermaßen in den ersten Jahren roher und vielleicht auch verrückter drauf. Ein Beispiel dafür ist 春ニ散リケリ、身ハ枯レルデゴザイマス (haru ni chirikeri, mi ha kareru de gozaimasu).

 
Da ich es schon erwähnt habe und von dem Song ohnehin nicht genug bekommen kann, verlinke ich auch Filth in the beauty.

 
Ich arbeite mich hier gerade ein bisschen durch ihre Discography und versuche mich pro Album für einen Song zu entscheiden (das vorige habe ich übersprungen, weil ich davon 「DIM SCENE」 bereits letztes Jahr verlinkt hatte) und nehme deswegen THE SUICIDE CIRCUS mit rein.

 
Vom nächsten Album weiß ich, dass zu 「DERANGEMENT」 ein PV existiert, das ich mir nur einmal angesehen habe, weil es extrem eklig war (ich meine mich an Maden zu erinnern, aber ich glaube, das war längst nicht alles), deswegen lasse ich den Song weg. Eine Entscheidung zu treffen, fällt mir ohnehin schwer, aber im Endeffekt nehme ich ATTITUDE. Unter anderem auch, weil der Song ziemlich gut zeigt, wie die beiden Konzerte aussahen, auf denen ich dieses Jahr war. Sie haben ihn zwar nicht gespielt, aber so in der Art war der überwiegende Teil der Musik, vielleicht ein bisschen mehr melodisch, aber rein von der Energie her.

 
Mit dem nächsten Album wird die Entscheidung fast noch schwerer. Ich hatte mich bis 2013 nie auf eines als Favoriten festlegen können, doch das änderte sich damals schlagartig (ich habe auch keines so oft gehört, wie dieses, wobei ich fast glaube, dass die beiden nachfolgenden nicht kürzer gekommen sind, sie kann ich nur noch nicht so lange hören und dadurch auch weniger häufig), was allerdings jetzt auch schon nicht mehr so richtig passt, mittlerweile sind es im Grunde die letzten drei Alben. ^^
Ich nehme jetzt einfach INSIDE BEAST. Eigentlich wollte ich das PV verwenden, doch dann habe ich diese Live-Version gesehen und festgestellt, dass es der erste Song der Zugabe ist. Und das war er auf beiden Konzerten hier dieses Jahr auch, also muss es diese Version sein.

 
Da ich aus dem nächsten Album auch schon in dem älteren Beitrag 「DOGMA」 verlinkt hatte, lasse ich diesen Song jetzt auch weg und gehe stattdessen zum letzten Album über. Das Shirt auf dem letzten Bild ganz rechts zieren drei Zeilen aus Falling.

 
Und bevor ich euch die letzten drei Alben in Gänze dalasse, verlinke ich aus einem von ihnen noch ab einer bestimmten Stelle. Denn mein absoluter Top-Song ist nicht einer, sondern es sind zwei. Und obwohl sie inhaltlich nicht miteinander verbunden sind, so gibt es auf dem Album keine Unterbrechung und irgendwann im zweiten der beiden Songs wunderte ich mich, wann der vorige denn enden würde, da keine extra langen Titel auf dem Album waren. Zu dem Zeitpunkt befand ich mich schon im zweiten und habe sie seitdem nie getrennt gehört, obwohl das Album mittlerweile über fünfeinhalb Jahre draußen ist.
TO DAZZLING DARKNESS + CODA (einfach bis zum Ende durchhören, es sind die letzten beiden Titel auf dem Album) Auch wenn meine Auswahl zeigt, dass ich die sehr energiegeladene Musik von ihnen liebe, so trifft es eindeutig nicht auf meinen Favoriten zu (den höchsten Favoriten, ich habe eine sehr lange Liste an Titeln, die ganz oben rangieren).

 
Komplette Alben:
『BEAUTIFUL DEFORMITY』 (23.10.2013)
『DOGMA』 (26.08.2015)
『NINTH』 (13.06.2018)

 
Kennt ihr die Band? (das ist nicht ganz so ausgeschlossen wie bei mancher der bisherigen)
Woher kennt ihr sie oder seid ihr neugierig geworden?
Was gefällt euch oder auch nicht an ihnen?

 
Bis denne ☆

Bands, die ich liebe – MUCC

 
Für diesen Beitrag habe ich mir eine Band ausgesucht, für die es endlich Zeit wird. Denn mit ihr bin ich in die japanische Musik überhaupt eingestiegen.

 
Es war entweder noch Ende 2005 oder vielleicht auch schon 2006, als mein Bruder immer wieder diese Band gehört hat. Wenn ich bei meinen Eltern war, hörte ich einzelne Lieder, manche im Laufe der Zeit mehrfach und so blieben sie bei mir hängen. Sie gefielen mir, ich suchte zu Haus online ein bisschen und fand heraus, dass MUCC (damals noch mit der Schreibweise ムック) sogar im Mai in Berlin spielen würden. Aber der Preis von damals gut 30,00 € erschien mir sehr hoch (üblicherweise zahlte ich sonst für Bands in diesem Club ungefähr 20,00 €). Ich ließ von dem Gedanken ab, doch drei Tage vor dem Konzert war da der Gedanke, wer weiß, wie schnell sie wieder nach Deutschland kommen würden. Also ab zum Reisebüro mit Theaterkasse, Ticket gekauft, rüber zum Elektromarkt, zwei Alben gekauft und das wars.

 
Es ging danach sehr schnell auch mit anderen Bands weiter, doch darauf möchte ich jetzt hier nicht eingehen, zu einem Teil von ihnen kommen ohnehin noch einzelne Beiträge.

 
Es war das erste Konzert, auf das ich allein gegangen bin, weil ich niemanden kannte, der solche Musik hört (mein Bruder zählt nicht, er geht nicht auf Konzerte), aber obwohl ich mir das total komisch vorgestellt hatte, hat es mich nicht gestört. Was nicht bedeutet, dass ich jemanden kennengelernt habe.
Das kam erst ein paar Monate später, nach weiteren Konzerten und witzigerweise im Zusammenhang mit dem Japanischkurs, den ich an der VHS belegt habe. Zwei Fans, die ich auf Konzerten ein paar Mal gesehen hatte, waren auch in dem Kurs und darüber ergab sich dann mehr Kontakt in die Szene, die es damals in Berlin gab (mittlerweile ist davon nicht mehr viel übrig, so mein Eindruck). Und zusätzlich eben auch über Onlinekontakte.

 
Mein Gedanke, wann MUCC wieder nach Deutschland kommen würden, war eindeutig naiv, zumindest zur damaligen Zeit, denn bereits im Frühjahr 2007, also nicht mal ein Jahr später, waren sie wieder in Europa. Ich war mittlerweile Stammgast im NeoTokyo (ein kleiner Shop für Manga, Anime, J-, wie auch K-Music; eigentlich war ich auch Stammkunde, aber nicht nur, wir gehörten damals quasi zum Inventar) und als ich meine Tickets für Saarbrücken und Berlin gekauft hatte (ja, das waren zwei Konzerte, denn ein Teil der Tour war eine sogenannte Coupling Tour, also MUCC und noch eine weitere Band – BALZAC – und ich wollte unbedingt eines der Onemans von MUCC mitmachen und daher fiel die Wahl zusätzlich auf Saarbrücken), gab es noch eine Frage vom Verkäufer hinten dran: Wegen der Coupling Tour ab dem Auftritt in Hamburg gäbe es weniger Platz im Bus und sie bräuchten noch jemanden für den Merchandise-Verkauf, ob ich denn Lust dazu hätte. Die Fahrt bekäme ich bezahlt, das Konzert könnte ich mir anschauen, weil in der Zeit wenig am Verkaufstisch los sei, ich bräuchte nur eine Unterkunft. Und da ich eine Freundin in Hamburg wohnen hatte, war ich dann ganz spontan dabei und konnte auf der Tour drei Konzerte sehen. Und die Unterstützung in Hamburg war natürlich etwas ganz besonderes. Auch wenn ich dadurch keinen Kontakt zur Band hatte oder so, darauf kam es gar nicht an. Der Sänger war zwar zwei Mal in der Nähe, einmal während der Rest der Band noch beim Soundcheck auf der Bühne stand, saß er mit Laptop nur ein paar wenige Meter entfernt (während ich vorbereitend Poster rollte, damit es beim Verkauf schneller ginge, hinterher haben wir sie dann alle wieder entrollt, damit sie sich besser transportieren lassen), später kam er dann an den Tisch und wollte für ein paar japanische Münzen eine CD mitnehmen (was dann ein sehr günstiger Kauf für ihn gewesen wäre ^^).
Die Konzerte auf der Tour waren natürlich alle spitze, aber jedes für sich eine eigene kleine Erfahrung. Beispielsweise erhielten besagte Freundin und ich am Abend vor dem Konzert in Saarbrücken einen Anruf, weil die Band was essen gehen wollte. Die Besitzer des NeoTokyo haben auch ein Label hier in Deutschland, das eben diese Tour ausgerichtet hat und daher war der Verkäufer aus dem hiesigen NeoTokyo begleitend bei der Tour dabei, was zu dem Anruf geführt hat.
Ebenso ist das Konzert in Saarbrücken für mich insofern immer besonders, weil sie dort einen Song live aufgenommen und als B-Seite auf eine Single gepackt haben. Was gibt es schöneres, als einen dauerhaften Eindruck eines Live-Erlebnisses, bei dem man dabei war?

 
Leider war es das auch schon mit meinen Konzerterfahrungen (es ist also bereits über zwölf Jahre her). MUCC waren zwar noch zwei Mal in Berlin, aber beide Male konnte ich aus finanziellen Gründen nicht gehen (beim zweiten Mal wars fest einkalkuliert, aber dann kam die Nierenerkrankung meiner Katze dazwischen und die Untersuchungen waren einfach wichtiger). Ich hoffe, sie kommen mal wieder her und ich kann dann dabei sein.

 
Was die CDs etc. betrifft, habe ich tatsächlich gar nichts selbst in Japan bestellt.
Die ersten beiden Alben (『朽木の灯』 (kuchiki no tou, das sehr dunkle, zweite von unten, links) und 『鵬翼』 (houyoku, das helle darüber)) habe ich, wie oben erwähnt, im Elektromarkt gekauft. Die Single 『最終列車』 (saishuu ressha, rechts neben den beiden Alben) müsste ich auf dem ersten Konzert mitgenommen haben, glaube ich. Alles weitere habe ich im NeoTokyo erstanden. Was auf dem Bild nicht zu sehen ist, sind noch ein paar digitale Käufe über iTunes.
Außerdem habe ich mir 2007 auf der Tour noch Shirts geholt.

 

Vorderseite

 

Rückseite

 
Es gab nach 2007 ein paar Jahre, wo ich ein bisschen Abstand genommen habe, weil mir die Releases nicht so gut gefallen haben.
So richtig zurück waren MUCC für mich erst 2015 mit ihrem Minialbum 『T.R.E.N.D.Y. -Paradise from 1997-』. Stilistisch ging alles wieder mehr in die Richtung, mit der ich die Band kennengelernt habe. Auch ihr neuestes Album 『壊れたピアノとリビングデッド』 (kowareta piano to living dead) gefällt mir sehr gut.
Mittlerweile gibt es die Band seit 22 Jahren, sie zählen also eindeutig zu den erfahrenen Musikern (im Vergleich zu manch anderen Bands, über die ich schon geschrieben habe).

 
Hier kommen jetzt wie immer noch ein paar Videos:

 
「最終列車」 (saishuu ressha) (die oben erwähnte Single und einer der Songs, die mich zur Band gebracht haben)
「雨のオーケストラ」 (ame no orchestra) (der andere Song, der nicht mehr aus meinem Kopf verschwinden wollte)
「リブラ」 (libra) (ich mag das PV total gern und den Song ohnehin, die Melodie im Refrain ist einfach so wundervoll)
「B.L.U.E -Tell me KAFKA-」 (vom Minialbum 『T.R.E.N.D.Y. -Paradise from 1997-』) (auch hier ist es die Melodie und überhaupt, wie es in den Refrain reingeht, was ich so mag, das Video ist eine Live-Aufnahme)
「モノクロの景色」 (monochrome no keshiki) (auch einer der Songs, die mich von Anfang an begleiten und schon immer zu meinen Favoriten gezählt haben)

 
Da MUCC nicht ganz so unbekannt sind, kennt ihr sie?
Habt ihr sie vielleicht auch schon mal live gesehen oder was ist eure Geschichte zur Band?
Wenn die Band neu für euch ist, wie gefällt sie euch?

 
Bis denne ☆

Bands, die ich liebe – ANUBIS

 
Wo ist denn eigentlich die Zeit hin? Der letzte Musikbeitrag ist tatsächlich schon sechs Wochen her. Es wird also dringend Zeit, euch die nächste Band vorzustellen.

 
Heute habe ich mich für ANUBIS entschieden.
Eine Band, die es auch schon lange nicht mehr gibt, schon gar nicht so, wie ich sie einmal kennengelernt habe. Doch eins nach dem anderen.

 
Grund dafür, ANUBIS heute mit reinzunehmen, ist erneut der Bezug zu FeaDior. Das beginnt bereits beim Kennenlernen, doch geht noch weit darüber hinaus.

 
Ich hatte im Februar erzählt, dass ich über einen der Members von FeaDior in einer Zeitschrift gestolpert und neugierig war. Allerdings war das nicht nur dieser eine Musiker, sondern es waren zwei weitere in dem Interview und dadurch auch mit Bild vertreten, nämlich der Sänger und Bassist von ANUBIS. Beide Bands waren damals beim selben Label, das meines Wissens dem Bassisten von ANUBIS gehört/gehörte (ich weiß nicht sicher, ob es noch existiert). Wie bei FeaDior war ich damals auf den Sound neugierig. Und wie sich das anhörte, findet ihr unten verlinkt.

 
Das war also ebenfalls 2007 gewesen.
2008 war dann nicht mehr wirklich etwas von der Band zu hören. Es wurden keine Releases angekündigt, in den Communitys auf LiveJournal oder in Foren tauchten keine Infos auf. Ein Disbanding war nicht unwahrscheinlich, allerdings gab es auch darüber keine Nachrichten.
Noch 2009, glaube ich, kam dann eine neue Ankündigung: Ein Album. Das hatte es vorher nicht gegeben, nur zwei Singles und war dadurch eine große Sache. Mittlerweile war auch klar, dass außer dem Bassisten, der die Band gegründet hatte, auch niemand mehr geblieben war, einer der Gitarristen hatte bereits 2007 solo weitergemacht, der andere war ebenfalls ausgestiegen und in einer neuen Band (die auch noch auf meiner Liste steht, die Verknüpfungen bleiben erhalten ^^), es gab einen neuen festen Gitarristen sowie einen, der als Support dabei war. Aber eben nur bis 2008, dann verlor sich alles.

 
Als die Ankündigung für das Album kam, steigerte sich mein Interesse für die Band um ein Vielfaches. Mir hatten die Songs, die sich online finden ließen, gefallen, aber das war es damals auch gewesen. Für das zweite Line-Up gab es laut CD-Booklet vier Members, der altbekannte Bassist, ebenfalls einer der ersten beiden Gitarristen, einen neuen Drummer (den ich nur von hier namentlich kenne) und … und … der zweite Vocal von FeaDior. Hier kommen sie wieder ins Spiel und das war für mich der Grund, diese CD bestellen zu wollen.
Was damals gar nicht so einfach war.

 
Wie ich schon erwähnt hatte, gab es damals kaum Shops, die ins Ausland lieferten. Und in dem mir damals einzigen bekannten, war die Band nicht gelistet. Ich habe in ziemlich miesem Japanisch dem Sänger eine Nachricht geschrieben (E-Mail oder über den Bloganbieter) und nachgehakt. Kurze Zeit später kam die Info auf einen anderen Shop, der zwar nicht regulär eine Einkaufswagen-Option hatte, aber per E-Mail und sogar PayPal Bestellungen aus dem Ausland ermöglichte. Und genau über diesen Weg zog die CD auch bei mir ein.
Beim Lesen der Titel wurde mir schnell klar, dass ein paar alte Bekannte dabei sind. Beim ersten Anhören war ich dann leicht sprachlos.
Ich kannte diesen Vocal ja bereits seit ein paar Jahren und war von seiner Stimme schon immer begeistert gewesen. Doch mein erster Gedanke nach einem Song war: er hat eine Ausbildung durchlaufen. Das ist unter den Vocals nicht üblich. Gesangstraining haben viele von ihnen, aber eine richtige Ausbildung eher nicht. Er hat auch irgendwann später mal in einem Blogbeitrag darüber geschrieben, was mir diesen Gedanken bestätigt hat, aber es ist eigentlich ohne Weiteres rauszuhören, gerade mit dem Unterschied zu den Songs von FeaDior.

 
Dem Album folgte eine Single sowie ein Song auf einem kostenlosen Omnibus (den ich dem Shop auch noch aus der Tasche leiern konnte, eigentlich lagen die in Geschäften in Japan aus, aber darauf hatte ich ja keinen Zugriff und als ich etwas von einer anderen Band bestellt habe, habe ich gefragt, ob sie mir nicht eine von den CDs dazulegen können XD).
Unter dem Namen ANUBIS war es das dann leider.
Es folgte 2013 noch ein weiteres Album, allerdings nur noch unter dem Namen des Bassisten, der das Projekt seitdem allein betreibt, aber ich habe mich damit nicht mehr weiter befasst.

 
Das Besondere an ANUBIS ist wohl der Bezug zum Thema Pharaonen, Ägypten etc. Das ist teils an den Titeln schon ein bisschen zu erahnen.
Aber gerade das Album 「MYTH -神々の調べ-」 (MYTH -kamigami no shirabe-) ist eine Geschichte mit gesprochenen Elementen zwischendrin (ich mag es ja, dass die Erzählungen auf Englisch gehalten sind, so kann auch ich sie verstehen, zumindest die Einleitung und am Ende, die Figuren in der Geschichte sprechen Japanisch). Aus diesem Grund verlinke ich auch das gesamte Album als Playlist, denn wer von euch sich für Anime interessiert, mag das vielleicht mal mitnehmen. Es ist ein Wechsel aus Sprache, Songs und immer wieder auch Sounds, die für eine gewisse Stimmung passend zur Geschichte sorgen. Die Stimmen von Creed und Osiris werden beide vom Sänger gesprochen, aber auch ein Teil der anderen Musiker spricht eine Figur.

 
Hier kommen jetzt also die Verlinkungen. Erst einmal die alten Aufnahmen mit dem ersten Vocal.
「SUBLIMINAL 【Collectors version】」 (Titel 4 auf dem Album)
「死者の書「アニのパピルス~魂ノ裁判~」」 (shisha no sho ‚ANI no Papyrus ~tama no saiban~‘) (Titel 6 auf dem Album)
「スカラベ徘徊」 (Osiris houtei) (das hier ist eine Live-Version, auf dem Album ist das ziemlich anders, Titel 7)
「月ノ華」 (tsuki no hana) (Titel 13 und 14 auf dem Album, mein Favorit ist die 14)
「スカラベ徘徊」 (scarab haikai) (nicht auf dem Album, aber ich mag den sehr gerne, ich vermute, dass das eine Live-Aufnahme ist und sie den Song auch nur live gespielt haben, denn abgesehen von dem kurzen melodischen Stück werden darin die einzelnen Members vorgestellt: Guitar Sayo, Guitar Dai, Bass Run, Drums Shintaro, Vocal Yukiki)

 
Und dann habe ich hier den Link zum Album:
「MYTH -神々の調べ-」 (MYTH -kamigami no shirabe-)

 
Wie immer, frage ich erstmal, ob ihr die Band zufällig kennt?
Gefällt euch der Sound bzw. das Konzept?
Wenn ihr auch schon bei FeaDior reingehört habt, seid ihr von der Entwicklung der Stimme auch so begeistert wie ich?

 
Bis denne ☆