Leserückblick Juni

Der Juni ist vorbei und deswegen ist heute wieder Zeit für einen neuen Leserückblick.

Tatsächlich ist Lesen nach wie vor ein Thema bei mir, das nicht so wirklich hoch im Kurs steht. Aber zumindest lese ich meist recht viel, wenn ich mich hinsetze (wobei viel relativ ist).

Deswegen sind es im Juni bei mir immerhin mehr oder weniger drei Bücher geworden.

Den Anfang hat „Katzen würden Mäuse kaufen“ von Hans-Ulrich Grimm gemacht. Allerdings bin ich nicht sehr weit gekommen, da mir das Buch viel zu reißerisch geschrieben ist. Ich habe es deswegen abgebrochen. Ob ich es irgendwann trotzdem noch mal in die Hand nehmen werde, weiß ich nicht.

Danach habe ich „Cyber Trips“ von Marie Graßhoff gelesen, das Ende Mai erschienen ist.
Nachdem mir „Neon Birds“ sehr gut gefallen hatte, wollte ich natürlich wissen, wie es weitergeht. Das Buch war seit langer Zeit vorbestellt und nachdem ich es endlich abgeholt hatte (ich bin derzeit nicht so häufig in der Ecke, in der die Filiale liegt), war es dann soweit. Es ist ja nicht selten, dass zweite Teile einer Trilogie nicht ganz so mitreißt und so war es auch mit diesem Buch. Ich nehme an, dass im dritten Band noch mal ordentlich Fahrt aufgenommen wird und genau an dem Punkt bin ich nicht sicher, ob mir das gefällt, denn das ist so ein bisschen mein Kritikpunkt in Band 2. Den Hauptfiguren steht bereits so viel Gegenwehr entgegen, dass ich mir schwer vorstellen kann, wie sie das noch hinbekommen sollen. Aber es bleibt natürlich die Frage, ob das überhaupt Ziel der Reihe ist und deswegen lasse ich mich einfach mal überraschen. Vielleicht wird es noch eine große Wendung geben, die das alles in ein passendes Licht rückt.

Anschließend bin ich bei Sci-Fi geblieben und habe mit „Wasteland“ von Judith C. Vogt und Christian Vogt weitergemacht. Ein Buch, das mit gendergerechter Sprache auffährt, die sich überwiegend hervorragend lesen lässt. Diese Geschichte zeigt, dass Neopronomen problemlos in Texten Verwendung finden können, ohne sie näher zu erklären.

Kennt ihr eines der Bücher?
Mögt ihr solche Zukunftssettings?
Was habt ihr so gelesen?

Bis denne ☆

Leserückblick Mai

Im Mai habe ich wieder etwas weniger gelesen als im Monat zuvor.
Trotzdem sieht das Foto nach viel mehr aus.

Zum einen hatte bei „Tötet uns alle“ von Dan Wells nicht mehr viel gefehlt, um die Trilogie zu beenden.
Dieses Buch war auf eine bestimmte Weise sehr interessant. Immerhin geht es um ein Virus, das die Menschen fast ausgerottet hat. Und eine künstlich geschaffene Lebensform namens Partials hat eine eigene Verständigungsform, die über den Atem funktioniert. Damit die anderen einen nicht bemerken, funktioniert es, einen Schutz zu tragen. Ein paar Lagen Stoff können funktionieren, aber richtig dichte Masken helfen weit besser.
Genau das war in der derzeitigen Situation reichlich befremdlich (ich weiß nicht mehr, wann genau ich an der Stelle mit dieser Information war, ich schätze irgendwann im April, also als die Maskenpflicht hier aufkam).

Im Anschluss habe ich „Sind Sie hochsensibel?“ von Elaine N. Aron beendet. Dieses Buch hatte ich bereits im vorigen Jahr begonnen, doch musste mich für eine Weile von der Thematik distanzieren.

Danach habe ich es mit „Mordsfreunde“ von Nele Neuhaus versucht. Ein Krimi, bei dem ich aber nicht sehr weit gekommen bin. Mir hat nicht nur der Stil nicht gefallen – ich kann nicht mal sagen, was daran genau nicht, es hat mich einfach nichts in den Bann gezogen. Darüber hinaus wurden Sachen so plakativ geschrieben, bei denen ich dachte, dass das gerade wenige Zeilen zuvor schon dastand.

Abschließend folgte dann noch das frisch bei mir eingetroffene Buch „Sommerfrost“ von Stella Delaney. Ein schmaler Band mit drei Kurzkrimis. Vor allem die erste der drei Geschichten hat mir gut gefallen, möglicherweise auch wegen der Wendung. Ich hatte sie schon ungefähr in der Mitte vermutet gehabt, aber das hat der Sache keinen Abbruch getan.

Und damit geht es dann auf in den Juni.

Kennt ihr eines oder auch mehrere der Bücher?
Lest ihr derzeit Bücher, die sich mit unserer Pandemie-Situation vergleichen lassen?
Oder verzichtet ihr lieber ganz darauf?

Bis denne ☆

Leserückblick April

Letzten Monat habe ich euch ein Buch gezeigt, das ich noch nicht beendet hatte.
Und das gilt diesen Monat ebenfalls.

Dennoch habe ich diesen Monat „Tötet uns alle“ von Dan Wells gelesen. Die Ausgabe, die ich besitze, umfasst die komplette „Partials“-Trilogie und somit etwas mehr als 1.500 Seiten.
Aus exakt diesem Grund bin ich auch noch nicht fertig.
Genauer gesagt habe ich an 16 Tagen im April in dem Buch gelesen, insgesamt waren es 864 Seiten, also für mich völlig okay.

Zu dem Buch selbst äußere ich mich noch nicht, da ich ja noch ein bisschen mehr zu lesen habe.
Auch dann wird es keine wirkliche Rezi geben, aber aufgrund der Thematik des Buches werde ich vielleicht ein paar Worte hier lassen.

Habt ihr im April viel gelesen?
Hattet ihr ein Lesehighlight?
Habt ihr schon mal Bücher von Dan Wells gelesen?

Bis denne ☆

Leserückblick März

Es ist wieder soweit. Ein Monat ist rum.

Der März hat genauso ruhig begonnen, wie der Januar geendet und der Februar allgemein ausgesehen hatte.

Ich bin auch weiterhin eher langsam mit Brandon Sandersons „Krieger des Feuers“ vorangekommen und war nach ungefähr 200 Seiten so genervt, dass ich mir die 1- und 2-Sterne-Rezensionen auf Amazon angeschaut habe. Diese deckten sich bei den Kritikpunkten mit meinen Gedanken und das war dann ausschlaggebend für mich, das Buch abzubrechen. Denn laut diesen Rezensionen würde das Buch im letzten Viertel bis Fünftel erst wirklich interessant werden. Und es umfasst fast 1.000 Seiten. Und um die Geschichte abzuschließen, gibt es dann noch einen dritten Teil, der dieselben Probleme mit sich bringt – laut Rezensionen. Und darauf hatte ich absolut keine Lust.

Dann habe ich echt überlegt, was ich lesen könnte. Insgesamt wollte ich weiterhin in Richtung „Neon Birds“ gehen und das einzige Buch, das vom Genre her dazu passte, war „Tötet uns alle“ von Dan Wells. Eigentlich sind es drei Bücher, denn es umfasst die komplette „Partials“-Trilogie.
Bis Ende März habe ich Band 1 überwiegend gelesen (420 von gut 500 Seiten). Ja, es hat vermutlich eindeutig mit dem Genre zu tun oder vielleicht auch mit dem Tempo innerhalb der Geschichte oder keine Ahnung. Auf jeden Fall habe ich seit dem Wechsel wieder mehr gelesen.

Wie lief es bei euch?
Hat euch die derzeitige Situation mehr zum Lesen gebracht oder davon abgelenkt?
Was lest ihr zur Zeit?

Bis denne ☆

Leserückblick Februar

Ich fühle mich ja fast ein bisschen ins letzte Jahr zurückversetzt.

Erinnert ihr euch noch, als ich fast ein Vierteljahr gebraucht habe, bis ich „Kernstaub“ gelesen hatte?
So ähnlich ist es jetzt auch.

Deswegen ist auf dem Bild auch nur ein Buch, nämlich „Krieger des Feuers“ von Brandon Sanderson, zu sehen.

Ich hatte Ende Januar mit dem Buch begonnen und im Februar an genau einem Tag ein paar Seiten darin gelesen. Das wars gewesen.

Ich merke, wie mir derzeit die Lust für all die Bücher fehlt, die hier stehen (und neue mag ich nicht kaufen, solange ich noch genügend im Regal warten habe). Ich denke, ein Teil liegt darin begründet, dass „Neon Birds“ im Januar mich sehr gefesselt hat und ich nichts vergleichbares hier stehen habe. Ob das alles ist, weiß ich nicht.

Dennoch habe ich im Februar gar nicht wenig gelesen.
Der Rest waren allerdings nur eigene Rohfassungen. Die zähle ich nicht als Buch, aber ich dachte mir, ich spreche dennoch mal in Zahlen.
Insgesamt waren das nämlich 1.876 Normseiten bzw. 432.606 Wörter (laut Word).

Ja, die Depression hat mich nach wie vor fest im Griff und das spiegelt sich bei mir auch gern auf diese Weise wider (wenn ich nicht durch andere Faktoren vom Lesen abgehalten bin, wie letztes Jahr im Juni).
Aber immerhin habe ich überhaupt gelesen und war überrascht, wie viel Entwicklung ich feststellen konnte, weil es sich bei den Rohfassungen um dasselbe Projekt handelt, das ich mehr als einmal geschrieben habe.

Und vielleicht wirds ja demnächst auch wieder mehr bei den Geschichten anderer. Denn eigentlich lese ich deretwegen.

Wie viel habt ihr im Februar gelesen?
Steckt ihr auch in einem Tief?
Oder könnt ihr die Nase gar nicht mehr aus dem Buch nehmen?

Bis denne ☆

Leserückblick Januar

 
Der erste Monat des neuen Jahres ist vorüber.
Und ich kann sagen, ja, ich habe gelesen. So … ein Buch. Und ein paar weitere Seiten.
 
 
 

 
Es war endlich soweit, ich konnte „Neon Birds“ von Marie Graßhoff zur Hand nehmen. Da ich zum Jahresende in einer Reihe steckte und diese erst beenden wollte, hatte dieses Buch, das ich bereits im Mai 2019 vorbestellt hatte, warten müssen.
Aber apropos Vorbestellung. Dadurch hatte ich die Möglichkeit an Maries Vorbestelleraktion teilzunehmen und die Illustrationen zu den Figuren der Geschichte zugesandt zu bekommen. Sie sind echt wundervoll gemacht und ich bin so froh, sie haben zu können. Diese Aktion wird es für die folgenden beiden Teile wohl nicht geben und ich kann völlig verstehen, wieso.
Ich schreibe ja keine Rezensionen, aber ehrlich Leute, lest dieses Buch. Ich weiß, der Hype darum war zum Jahresende nicht ganz klein und Hype kann echt nerven. Aber das Buch ist so toll. Und bis zum nächsten dauert es noch so lange.
 
 
 

 
Anschließend habe ich mir Brandon Sandersons „Krieger des Feuers“ zur Hand genommen. Ich habe den ersten Band bereits 2017 gelesen und wirklich gern gemocht. Aber jetzt, nach dem energiegeladenen „Neon Birds“ habe ich genau einen Tag daran gelesen und seitdem kein Buch mehr zur Hand genommen. Ob das nun einfach nur an meiner eigenen Verfassung lag, kann ich noch nicht sicher sagen.

 
Eigentlich hatte ich dazwischen noch „Zero“ von Marc Elsberg zur Hand genommen, aber bereits am ersten Tag und nach wenigen Seiten fand ich es so schrecklich langweilig, dass ich mir Rezensionen dazu durchgelesen habe, die keine Hoffnungen auf mehr machen. Ich denke nicht, dass ich es noch mal versuchen werde (und habe beim Fotografieren völlig vergessen, dass das Buch auch mit aufs Foto müsste, mag jetzt aber auch nicht noch mal anfangen, weil die Bilder für den Beitrag schon fertig sind).

 
Mehr wars dann aber auch wirklich nicht für den Januar. Mal sehen, ob der Februar mehr hergibt.

 
Seid ihr schwungvoll ins neue Lesejahr gestartet?
Oder treibt ihr auch eher gemächlich umher?
Hattet ihr auch schon ein Highlight dabei?

 
Bis denne ☆

Leserückblick Dezember

 
Das Jahr 2019 ist vorbei, aber ein letzter Leserückblick fehlt natürlich noch.

 
Im Großen und Ganzen war es im Dezember ähnlich wie im Monat zuvor. Weswegen ich ihn für 2019 auch einen ganz guten Lesemonat ansehe.
 
 
 

 
Ich hatte natürlich noch „Eclipse“ von Stephenie Meyer zu beenden und wie sollte es anders sein, im Anschluss folgte dann auch „Breaking Dawn“.
Die beiden Bücher haben den Großteil der Lesezeit eingenommen, doch damit habe ich das „Twilight“-Universum noch nicht verlassen.
Bis hierhin war es ja keine neue Geschichte für mich gewesen, sondern nur das Wiedererleben einer mir bekannten, wenn eben durch Englisch auch in einer anderen Sprache.

 
Abschließend habe ich noch „The short second life of Bree Tanner“ gelesen, eine Novelle, die in der „Twilight“-Box mit enthalten gewesen war.
Hierbei wird über knapp 200 Seiten die Geschichte einer ganz anderen Figur beleuchtet, aus deren Sicht, also abseits von Bella. Die Figur Bree nimmt in der eigentlichen Geschichte kaum Raum ein, wobei sie in den Filmen ein wenig mehr fokussiert wird als in den Büchern, was aber mit den unterschiedlichen Herangehensweisen von Film und Buch zu erklären ist (sie wird im Film ab und zu so gezeigt, was in den Büchern, die bis dahin ausschließlich aus Bellas Sicht erzählt sind, gar nicht möglich ist).
Es war interessant, diese Seite zu sehen, die anderen Eindrücke, Hintergründe, die in der Hauptgeschichte nie so zu Tage treten etc. Aber es hat auch Fragen bei mir aufgeworfen, die für mich nicht ganz logisch erklärt sind. Angeblich ist diese Novelle entstanden, als „Eclipse“ in der Überarbeitungsphase war und aus meiner Sicht passen ein paar Gedanken und Aussagen in „Breaking Dawn“ nicht ganz. Das hätte auf die Handlungsabfolge keine Auswirkungen gehabt, aber ein paar Gespräche sind aus meiner Sicht dadurch fehlerhaft. Das tut der eigentlichen Geschichte zum Glück nichts.

 
Ja, und das war es dann auch für den Dezember gewesen.

 
Was habt ihr im Dezember gelesen?
Greift ihr eher zu weihnachtlichen Geschichten?
Oder ist euch das völlig egal?

 
Bis denne ☆

Leserückblick November

 
Letztes Jahr war der November sehr leseintensiv.
Dieses Jahr war er es – auf dieses Jahr bezogen – vermutlich auch ein bisschen, aber nicht so ausschweifend.
 
 
 

 
Angefangen habe ich mit Mika Krügers „Sieben Raben“, das ja noch vom Oktober zu beenden war. Im Buch ist noch eine Kurzgeschichte enthalten, eine kleine nette Idee zu „Totenläufer“, das ich schon vor längerer Zeit gelesen hatte. Es hat mich gefreut, in das Universum zurückzukehren.

 
Anschließend habe ich zum „Uhrwerk der Unsterblichen“ von Alexander Kopainski gegriffen, das bereits seit Jahresbeginn hier stand und darauf gewartet hat, gelesen zu werden. Leider bin ich mit dem Buch überhaupt nicht warm geworden (obwohl mich die Leseprobe neugierig gemacht hatte) und ich habe es abgebrochen.

 
Danach habe ich endlich mit „New Moon“ von Stephenie Meyer weitergemacht. Ich hatte ja im Januar mit „Twilight“ begonnen und echt Probleme gehabt. Was definitiv nicht an der Geschichte selbst liegt, denn ich habe die „Biss“-Reihe letztes Jahr im November verschlungen. Und ich weiß, dass ich auch auf Englisch lesen kann, wenn ich damit auch ein bisschen langsamer bin als auf Deutsch. Ich weiß bis jetzt nicht, was der Grund war, aber „New Moon“ habe ich in fünf Tagen gelesen, es liegt also wirklich weder an der Geschichte noch an der Sprache. Deswegen habe ich im Anschluss dann gleich noch „Eclipse“ dran gehängt, das ich aber bis zum Monatsende nicht ganz geschafft habe.

 
Und das wars dann auch für den November.

 
Wie viel habt ihr im November gelesen?
Oder hattet ihr wegen des NaNo keine Zeit?
Konntet ihr Favoriten zu eurer Liste hinzufügen?

 
Bis denne ☆

Leserückblick Oktober

 
In den letzten Jahren habe ich zum Jahresende immer vermehrt gelesen, obwohl ich nicht der Mensch bin, der sich in Decken kuschelt, sobald es kalt wird.
Dieses Jahr ist es anders.

 
Und auch wenn das Bild drei Bücher zeigt, trügt der Schein.
 
 
 

 
„Das Kind in dir muss Heimat finden“ habe ich am Beginn des Monats zu Ende gelesen, das war also nicht mehr viel.

 
Anschließend habe ich zu „Sind Sie hochsensibel?“ von Elaine N. Aron gegriffen, das ich schon seit einiger Zeit lesen wollte. Ich bin letztes Jahr auf die Thematik aufmerksam geworden und wollte unbedingt mehr dazu wissen.
Doch insgesamt habe ich nur einen Teil des Buches gelesen und es erstmal zur Seite gelegt. Anders als erwartet, wühlt es mich weit mehr auf als das vorige Buch. Irgendwann möchte ich unbedingt noch wissen, was auf den restlichen Seiten steht, aber im Augenblick ist das keine gute Idee.

 
Und dann ist da noch „Sieben Raben“ von Mika M. Krüger, das ich aber erst am letzten Tag des Monats begonnen habe. Dementsprechend bringt es auch nicht so viele Seiten in die Lesestatistik des Monats. Aber immerhin habe ich überhaupt erstmal wieder gelesen, denn im Großen und Ganzen gab es ein paar Tage zu Anfang des Monats und dann eben ganz am Ende. Mehr nicht.
Ob sich das in den nächsten beiden Monaten ändern wird, ich weiß es nicht, lasse mich aber überraschen.

 
Welche Bücher habt ihr gelesen?
Greift ihr des Öfteren zu Sachbüchern?
Oder entschwindet ihr lieber in Romanwelten?

 
Bis denne ☆

Leserückblick September

 
Für den September kann ich tatsächlich mal sagen, dass ich gelesen habe. Und zwar mehr als nur gefühlte drei Seiten. ^^

 
Insgesamt komme ich auf 758 gelesene Seiten. Das heißt, das könnten zwei, vielleicht sogar drei Bücher sein.
Tatsächlich habe ich allerdings nur „Weltasche“ von Marie Graßhoff beendet (wobei ich ja nicht sehr weit gewesen war) und „Das Kind in dir muss Heimat finden“ von Stefanie Stahl wieder zur Hand genommen habe.
Das zweite Buch hatte ich bereits im letzten Jahr begonnen, dann aber zur Seite gelegt, weil ich mich damit damals erstmal nicht weiter auseinander setzen konnte.

 
Zu „Weltasche“ brauche ich ja nichts mehr zu sagen. Das gesamte Kernstaub-Universum hat mich in den letzten sechs Monaten begleitet, ich habe immer wieder davon gesprochen.
Die Reihe ist nicht so einfach zu lesen, aber ich liebe die Bücher.
Aber ich habe festgestellt (und ich glaube, das war bei „Kernstaub“ auch schon so), dass ich viele Details vergessen hatte, langweilig war es definitiv nicht. Dafür ist die Reihe aber auch zu komplex. Es verbergen sich zu viele Ebenen in dieser Geschichte, in jeder Figur, in jeder Welt, einfach in allem.

 
Bei dem anderen Buch fehlten mir am Monatsende noch 75 Seiten und ich bin sehr zwiegespalten. Da ich keine Rezensionen schreibe, möchte ich hier gar nicht ausführlicher werden. Ich glaube, dass es für jeden sinnvoll wäre, sich das Buch einmal anzuschauen, hauptsächlich, um ein bisschen auf sich selbst zu schauen. Aber die Szenarien, die dort dargestellt werden, funktionieren aus meiner Sicht oftmals nicht besonders im Alltag, außerdem sind sie mir zu eingschränkt, zu eindimensional und daher in eher weniger Fällen wirklich umsetzbar. Aber einfach nur, um sich selbst besser kennenzulernen, sich selbst besser einschätzen zu können und vielleicht auch mal ein bisschen anders zu agieren, ist es eindeutig gut, das Buch in die Hand zu nehmen.
Außerdem habe ich mich schon dabei ertappt, wie ich für eine meiner Figuren darüber nachgedacht habe, wann denn Schatten- und Sonnenkind zutage treten. Also auch für Autoren kann es helfen. ^^

 
Das wars dann auch schon wieder.

 
Wie war euer Lesemonat?
Habt ihr euch mit dem aufkommenden Herbstwetter schon ein paar lange Lesetage gönnen können?
Oder seid ihr jedem letzten Rest Wärme nachgejagt, bevor es in die dunkle Jahreszeit geht?

 
Bis denne ☆